14.12.2016 - 5 Feuerwehrbedarfsplan 2016 - 2023
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Feuerschutzausschusses
- Gremium:
- Feuerschutzausschuss
- Datum:
- Mi., 14.12.2016
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 32 Allgemeine Ordnung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Die Verwaltung erläutert, dass der Feuerwehrbedarfsplan in intensiver Vorarbeit mit der Feuerwehr und der Verwaltung erarbeitet wurde. Da die Haushaltsberatungen Vorrang haben und der Feuerwehrbedarfsplan mit 128 Seiten ein sehr umfangreiches Werk geworden ist, soll die heutige Sitzung des Feuerschutzausschusses dazu dienen den Feuerwehrbedarfsplan vorzustellen und Fragen zu beantworten. Die Beschlussfassung ist dann in der nächsten Feuerschutzausschusssitzung am 02.02.2016 vorgesehen.
Der Feuerwehrbedarfsplan soll eine richtungsweisende Schau in die Zukunft geben. Dabei sollen die Themen Hauptamtlichkeit, Notwendigkeit der Ortsfeuerwehren und Fahrzeugbeschaffungen bis zum Jahr 2023 beleuchtet werden. Diese Punkte sind eng miteinander verknüpft und bauen aufeinander auf.
Aus dem neuen Feuerwehrbedarfsplan, der einheitlich von Rat und Feuerwehr getragen werden soll, können sich konkrete Projekte entwickeln und abgeleitet werden.
So ist das Schwerpunktthema Feuerwehrgerätehäuser eine Angelegenheit, die langfristig geplant und in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen werden muss. Fahrzeugneubeschaffungen hingegen werden ständig in die Haushaltsplanungen eingebracht.
Der Feuerschutzausschuss diskutiert den vorgelegten Entwurf eingehend.
Auf Nachfrage aus dem Ausschuss welche Themen im Feuerwehrbedarfsplan nicht abgebildet wurden, benennt die Feuerwehr die Anpassung der Fahrzeuge und Ausrüstung an die gesetzlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung, das Flüchtlingsthema aus dem vorangegangenen Jahr, die Schwierigkeiten bei Einführung des Digitalfunkes, die fehlende Handsteuerung der Sirenenalarmierung sowie die noch nicht umgesetzte Gegenläufigkeit des Nordwalls.
Darüber hinaus sieht die Feuerwehr einen zusätzlichen Bedarf an zwei weiteren Fahrzeugen, einen Gerätewagen Messtechnik und einen Pkw für die Feuerwehrführungskräfte.
Der Gerätewagen Messtechnik wird mit dem Brand Bachl begründet, bei dem die Feuerwehr keinerlei Messungen zur Warnung der Bevölkerung durchführen konnte. Intensive Bemühungen der Verwaltung ein solches Fahrzeug über die Katastrophenschutzkomponente des Bundes zu erhalten sind bisher gescheitert. Auf Nachfrage aus dem Feuerschutzausschuss wird erklärt, dass ein Gerätewagen Messtechnik ca. 350.000 Euro kostet und mit drei Feuerwehrmitgliedern zu besetzen ist.
Der Pkw wird laut Feuerwehr benötigt, um die vielfältigen Termine, die die Führungskräfte haben, wahrnehmen zu können. Ein Gebrauchtfahrzeug wäre aus Sicht der Feuerwehr ausreichend.
Ansonsten sieht die Feuerwehr ihren Fahrzeugpark als gut an.
Eine redaktionelle Änderung ist im letzten Absatz auf Seite 41 notwendig. Hier muss es korrekt heißen:
“Tagsüber haben 25 Feuerwehrangehörige den Alarm RIC der Wache Vorwerk, nachts sind es 28 Feuerwehrangehörige.“
Der Feuerschutzausschuss nimmt den Feuerwehrbedarfsplan einstimmig zur Kenntnis.
Anlagen zur Vorlage
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4,3 MB
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204 kB
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