01.02.2017 - 5 Aussprache über die Verkehrssituation im Ortsteil
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Ortsrat Blumlage/Altstadt
- Datum:
- Mi., 01.02.2017
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
LKW-Verkehr in der Blumlage:
Ortsbürgermeister Dr. Übermuth hält die Verkehrssituation in diesem Bereich für nicht mehr hinnehmbar und schlägt vor, einen Antrag zu stellen, den LKW-Verkehr bereits vor Erreichen der Blumlage abzuleiten. Diesen Antrag würde er gerne überfraktionell von allen Ortsratsmitgliedern unterschreiben lassen. Ortsratsmitglied Jahnke berichtet, dass sie selber im Jahr 2013 Fahrzeugzählungen in der Blumlage zur Ermittlung des dauerhaften Durchgangsverkehrs durchgeführt habe, zumindest die 30 km/h Regelung gefordert habe. Das Durchfahrverbot habe man wegen der Bundesstraße abgelehnt, 30 km/h sei bekanntlich umgesetzt worden. Ratsherr Engelen begrüßt den Antrag und äußert seine Meinung, grundsätzlich LKWs aus der Blumlage raus zu halten. Als problematisch sieht er aber an, dass man lediglich die Interessen des eigenen Ortsteiles sieht. Er schlägt vor, eine Mautpflicht für die B214 und B3 zu fordern. Ortsratsmitglied Fudeus findet diesen Ansatz interessant und bittet die Verwaltung diese Möglichkeit zu prüfen. Hauptursache des Verkehrsproblems ist die Klage in Bezug auf die B3 neu. Auch hier müsse man sich als Ortsrat positionieren. Ortsratsmitglied Müller begrüßt es den Verkehr aus der Innenstadt fernhalten zu wollen. Das LKW Leitsystem für Celle sieht ohnehin vor, dass LKws über die Westtangente um Celle herum fahren sollen.
Eine Sperrung der Innenstadt für LKW und die Verpflichtung die neue B3 von Braunschweig kommend zu nutzen, wäre somit keine unmögliche Forderung von Seiten des Ortsrates. Der gesamte Ortsrat beschließt den überparteilichen Antrag stellen zu wollen.
Kreisel Hafenstraße:
Ortsbürgermeister Dr. Übermuth skizziert die Verkehrsproblematik am Kreisel Neumarkt/Hafenstraße. Selbst nach Eingewöhnungszeit hat sich die Situation dort nicht verbessert. Die Verkehrsführung vom Harburger Berg kommend mit der Ausschilderung B3 auf der rechten Spur und der Einfädelung auf Höhe des Neumarktes hat sich nicht bewährt, Staus zu jeder Tageszeit. Eine Entzerrung des Verkehrs würde der Wegfall der Zebrastreifen am Kreisel bringen. Vor dem Bau des Kreisels gab es an dieser Stelle auch keine bevorrechtigte Übergangsmöglichkeit und der Fußgängerstrom ging über die Lichtsignalanlage, ohne dass es Beschwerden darüber gab. Er fordere den Stadtbaurat auf, wieder das Gespräch mit dem Eigentümer des Ärztehauses am Neumarkt zu suchen, um die teilweise die Zweispurigkeit für ein unmittelbares Abbiegen in die Hafenstraße zu ermöglichen. Ortsratsmitglied Dr. Mercier pflichtet dieser Aussage bei, auch er hält es für zwingend erforderlich eine zweite Spur durch den Kreisel zu führen.
Sperrung des Südwalls auf Höhe der alten Feuerwehrwache:
Der Ortsrat bittet über die Verkehrsführung an dieser Stelle nachzudenken. Dem Verkehrsstrom aus dem Südwall sollte weiterhin erlaubt werden rechts in Richtung Wehlstraße fahren zu können, um dann über die Kreuzung in Richtung Braunschweig oder Hamburg fahren zu können. Momentan wird der Verkehr nun über den Kleinen Plan gelenkt, zwangsläufig gebe es Rückstaus, da das Linksabbiegen auf Höhe Saturn schwierig sei. Der zahlenmäßig höchstwahrscheinlich geringere Verkehr aus der Wehlstraße dürfte im Gegenzug dann nicht mehr links Richtung Bergstraße/Kleiner Plan fahren.
Parken in der Julius-von-der-Wall-Straße:
Ratsherr Engelen teilt mit, dass sich durch den Wegfall des öffentlichen Parkplatzes der Parkdruck für die Patienten des St. Josef-Stiftes erhöht hat. Er bittet, die Parkzeit in der Julius-von-der-Wall-Straße auf eine Stunde, so wie im Bullenberg auch, anzuheben.
Parken in der Magnusstraße:
Ratsherr Engelen berichtet, dass es für Parkplatzbenutzer, hier vor allem für ältere Fahrzeughalter und Familien mit Kleinkindern, hinter der Brücke des Beckmannsaales schwierig sei den Fußweg zu nutzen, da ein Rankgitter die Bereiche voneinander trennt. Er bittet, Elemente zu entfernen, um Durchgänge auf den Fußweg zu schaffen.
