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ALLRIS - Auszug

22.03.2017 - 4 Verkehrssituation in der Petersburgstraße - Aus...

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Wortprotokoll

Die Verwaltung berichtet über die alltägliche Verkehrssituation im verkehrsberuhigten Bereich der Petersburgstraße. Das Verkehrsaufkommen aber auch die gefahrenen Geschwindigkeiten entsprächen nicht eines verkehrsberuhigten Bereiches. Die Verwaltung stellt zwei Varianten vor, die der gefahrenen Geschwindigkeit und dem Verkehrsaufkommen entgegenwirken könnten. Es bestünde die Möglichkeit auf die vorhandenen Parkstreifen Pflanzkübel zu setzen, um durch die bewusste Verengung der Straße die Geschwindigkeit zu reduzieren. Eine weitereglichkeit wäre die Petersburgstraße zu einer unechten Einbahnstraße zu machen. Bei dieser Variante würden Durchfahrtsverbotsschilder im Bereich des nördlichen Kreuzgartens auf Höhe der Lindenbergstraße und bei der Kreuzung Am Berge/Petersburgstraße aufgestellt werden. Durch diese Maßnahme könnten die Schleichverkehre aus dem Straßenzug Petersburgstraße rausgehalten werden. Diese Maßnahme könnte man über einen Zeitraum von sechs Monaten testen und durch eine vorher/nachher Erhebung auswerten. Ortsratsmitglied Poerschke möchte wissen, wie ein PKW wieder aus dem Kreuzgarten käme, wenn er vor dem Durchfahrtverboten Schild stünde. Antwort der Verwaltung: Das Fahrzeug müsse dort wenden und wieder aus dem Kreuzgarten fahren. Ortsratsmitglied Vetter weist auf den Zuliefer- und Besucherverkehr für das Altenheim hin und glaubt, dass es zu Verlagerungsverkehren in die umliegenden Straßen käme. Ortsratsmitglied Kizilyel fragt nach anderen baulichen Möglichkeiten. Antwort der Verwaltung: Es gebe sogenannte Berliner Kissen, die wegen ihres Lärmes allerdings sehr unbeliebt seien. Ortsbürgermeisterin Schiano fragt, ob es nicht auch möglich wäre Findlinge anstelle der Blumenkübel zu nehmen und ob eine Verkehrsentlastung dieses Gebietes durch eine Linksabbiegerspur am Torplatz zu erwarten wäre. Sie hoffe, dass sich nach dem Aufstellen der Blumenkübel genügend Anwohner finden, die eine Patenschaft der Kübel übernehmen. Antwort der Verwaltung: Findlinge seien nur im Bereich von Grünanlagen zulässig und eine Linksabbiegerspur sei aus Platzgründen und Leistungsfähigkeit der Kreuzung nicht möglich. Ortsratsmitglied Fricke sehe die Schwierigkeit in der Überwachung der Verkehrsteilnehmer, wie lassen sich Anlieger und Fremdfahrer auseinanderhalten. Ortsratsmitglied Vetter bemerkt, dass die Firma Domino sich dann sicherlich auch als Anlieger sehe und gerade diese Fahrer hielten sich nicht an Verkehrsregeln. Sie stelle den Antrag an der Engstelle des Kreuzgartens die Straße durch einen Poller zu schließen und so den Verkehr von dieser Seite zu reduzieren. Ortsbürgermeisterin Schiano sieht die Gefahr in der Unechten Einbahnstraße, dass die Anwohner der umliegenden Straßen größeren Belastungen ausgesetzt seien und der Ärger von dieser Seite vorprogrammiert sei. In einer Unterbrechung der Sitzung hat Herr Hohfeld, Anwohner der Petersburgstraße, dieglichkeit zu einem Statement. Er dankt der Verwaltung zu diesem Dialog und stellt klar, dass der Wunsch der Verwaltung auf eine selbstständige Regelung des Verkehrs sich nicht erfüllt habe. Aus seiner Sicht sei die Verlagerung der Verkehre in anliegende Straßen nur gerecht. Ihm gehe es einzig um die Umgehungsverkehre und wünscht eine zusätzliche Beschilderung und ein LKW-Verbot in der Petersburgstraße. Die Lösungsvorschläge der Verwaltung unterstütze er und die vorgeschlagene Pollerlösung ein weiterer guter Vorschlag zur Verbesserung der Verkehrssituation. Der Ortsrat spricht sich einstimmig gegen die Einrichtung einer unechten Einbahnstraße in der Petersburgstraße aus. Einstimmig bei einer Enthaltung spricht sich der Ortsrat für das Aufstellen von Blumenkübeln und für eine Vergrößerung und Neuaufstellung der Straßenverkehrsschilder verkehrsberuhigter Bereich aus.