10.01.2017 - 5 Anfragen an den Eigenbetrieb
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Datum:
- Di., 10.01.2017
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Beigeordneter Zobel fragt nach dem generellen Zustand des Kanalsystems der Stadt Celle (Schmutzwasser und Regenwasser). Herr Brüggemann gibt bekannt, dass 20 % der gesamten Kanalnetzlänge schadhaft ist. Dies entspricht dem Zustand des Kanalnetzes in ganz Deutschland. Stadtbaurat Kinder merkt an, dass ein Großteil des Kanalnetzes in die Jahre gekommen sei. Beigeordneter Zobel fragt, ob man von einem Sanierungsstau sprechen könne. Herr Martin führt aus, dass der Eigenbetrieb dafür sorgen werde, dass kein Sanierungsstau entstehe. Es werde dabei jedoch auch darauf geachtet, mit den erforderlichen Investitionen im Gebührenrahmen zu bleiben.
Ratsfrau Rodenwaldt-Blank fragt an, ob sich hier ein Gefahrenpotenzial ergäbe. Herr Brüggemann erläutert, dass dies in den meisten Fällen nicht gegeben sei. Entsprechende Schäden bei Fahrbahnabsenkungen würden als Sofortmaßnahme umgehend behoben.
Weiter wird ausgeführt, dass Schäden durch Fahrbahnabsenkungen nicht grundsätzlich auf das Kanalnetz zurückgeführt werden können. Stadtbaurat Kinder weist darauf hin, dass z.B. der Schadensfall in der Mühlenstraße im Dezember 2014 aufgrund einer externen Bohrmaßnahme entstanden sei.
Auf die Frage von Ratsfrau Rodenwaldt-Blank, ob das erhöhte Verkehrsaufkommen nachteilige Auswirkungen auf das Kanalsystem habe, teilt Herr Brüggemann mit, dass hiervon hauptsächlich der oberflächliche Bereich (Schächte bzw. Schachtabdeckungen) in Mitleidenschaft gezogen werde.
Zum Thema Schmutzwasserkanäle fragt Beigeordneter Zobel an, ob die Stadtentwässerung Celle die Kanäle durch den sparsameren Wasserverbrauch mehr spülen müsse. Herr Martin verneint dies. Durch die wachsende Bevölkerungszahl steige außerdem absehbar der Wasserverbrauch und damit auch die Einleitung in die Schmutzwasserkanäle.
