07.06.2017 - 5 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Mi., 07.06.2017
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Dezernat III
- Ziele:
- Schärfung des kulturellen Profils
Wortprotokoll
Kulturdezernentin Frau McDowell erläutert die unter a) bis g) verfassten Mitteilungen der Verwaltung.
Zu a) Differenzierte Besucherzahlen nach Bomann-Museum und Residenzmuseum 2014 bis 2016
Auf Nachfrage des beratenden Mitgliedes Dr. Übermuth, ob die rückläufigen Zahlen des Bomann-Museums von 2016 einen Trend darstellen würden, erwidert Herr Dr. Meiners, dass 2016 ein schlechtes Jahr mit nicht so attraktiven Ausstellungen und Angeboten gewesen sei. 2017 gebe es auf jeden Fall punktuell gute Besucherzahlen wie z.B. am internationalen Museumstag. Sofern sich der negative Trend von 2016 fortsetzen würde, sollte tatsächlich die Sinus-Studie zu Rate gezogen werden, um mehr jüngeren Leuten einen Museumsbesuch attraktiver zu machen, z.B. mit Hilfe von 3-D-Technik-Präsentationen.
Zu b) 2. Celler Kindermusiktage 2017
Frau McDowell macht darauf aufmerksam, dass in diesem Jahr 2,5 Mal so viele Schülerinnen und Schüler teilgenommen hätten wie 2013, so dass die Verwaltung die Veranstaltungsreihe 2019 fortsetzen möchte, sofern die finanzielle Lage der Stadt Celle dies zuließe.
Zu d) „Zeichen setzen“ – 400 Jahre Reformation in Celle
Kulturdezernentin Frau McDowell zeigt sich sehr erfreut darüber, dass die Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Dr. Monika Grütters, die o. a. Ausstellung, für die die Bundesregierung eine Zuwendung in Höhe von 100.000 € gewährt habe, besichtigt habe.
Zu f) Weihnachtsausstellung des Bomann-Museums
Kulturdezernentin Frau McDowell macht darauf aufmerksam, dass das Bomann-Museum mit der Ausstellung „Weltspielzeug von Ideen, Erfindern, Müll und Kunst“ neue Wege gehe. Die Objekte der Wanderausstellung der Hilfsorganisation PLAN seien sehr erfindungsreich und erzählen die Geschichte ihrer jungen Erfinder. Das aus Müll und Abfällen hergestellte Spielzeug aus 30 Ländern Afrikas, Asiens und Latainamerikas zeige den Einfallsreichtum und die Geschicklichkeit der jungen Hersteller eindrucksvoll. Darüber hinaus dokumentiere die Ausstellung nicht nur die Armut von Familien, die weltweit mit dem Abfall leben müssen, sondern auch die Tatsache, dass in Not- und Krisenzeiten aus Abfallmaterialien neue Dinge hergestellt werden können. Auf Nachfrage von Ratsherrn Range, ob während der Weihnachtsausstellung auch Spielzeuge, die in Entwicklungsländern hergestellt wurden, vom Publikum gekauft werden können, vermutet Museumsdirektor Dr. Meiners dies.
Zu g) Albert-König-Ausstellung
Ratsherr Schulze verweist auf die guten Kontakte, die zwischen dem Albert-König-Museum Unterlüß und der Worpsweder Kunstlandschaft bestünden. Auf Nachfrage bejaht Museumsdirektor Dr. Meiners, nach der Verabschiedung des ehrenamtlichen Museumsleiters Dr. Homann die guten Kontakte zur neuen Kuratorin Frau Dietrun Otten nutzen zu wollen, sofern das Albert-König-Museum an einer Ausstellung im Bomann-Museum interessiert sei.
