27.04.2017 - 7 Folgeförderung Projekt "Leben und Lernen im Sta...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Do., 27.04.2017
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 51 Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Die Verwaltung leitet in das Thema ein und schlägt vor, die Sitzung zu unterbrechen, um den Projektbeteiligten Gelegenheit zur Darstellung ihres Standpunktes zu geben.
Die Gleichstellungsbeauftragte geht kurz auf die Intention Ihrer Stellungnahme ein (sh. MV/0144/17).
Die Sitzung wird um 18:30 Uhr unterbrochen.
Der Ausschussvorsitzende bittet Frau Engelmann, Frau Giersch und Herrn Averbeck vom Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE) um einen kurzen Bericht.
Die Projektbeteiligten schildern die Rahmenbedingungen vor Ort. An der Schule herrsche ein relativ ausgewogenes Geschlechterverhältnis. Auch bei der Wahl der Schülersprecher werde darauf geachtet, dass immer ein Junge und ein Mädchen gewählt würden. Die eingesetzten Materialien sähen eine strikte Gender-Orientierung vor.
Bei der Zuordnung zu einzelnen Angeboten könnten sich die Kinder nach individueller Neigung entscheiden. Zuweilen werde aus Jugendhilfegesichtspunkten die Teilnahme an bestimmten Aktivitäten empfohlen.
Ziel des Projektes sei u.a. auch die stärkere Einbindung von Vätern in den Kontext Schule.
Nachfragen aus dem Ausschuss werden beantwortet. Die Gleichstellungsbeauftragte regt an, den Mädchen bei der Projektzuordnung gezielt auch Impulse für die Beteiligung an eher jungenspezifischen Angeboten zu geben.
Der Ausschussvorsitzende berichtet von den Erfahrungen der vergangenen Jahre, in denen entsprechende Projekte eher von Mädchen in Anspruch genommen wurden. Da sich bestimmte Problemlagen aber verstärkt bei Jungen abzeichneten, sei man speziell mit solchen Projekten auf die Belange von Jungen stärker eingegangen.
Die Verwaltung verdeutlicht, dass es sich beim Projekt „Leben und Lernen im Stadtteil Hehlentor“ nicht um Aktivitäten der Jugendarbeit handele, sondern um ein bedarfsorientiertes Jugendhilfeangebot. Die Bedarfe, insbesondere im sozial-emotionalen Bereich, lägen erkennbar schwerpunktmäßig bei den Jungen.
Die Sitzung wird um 18:50 Uhr fortgesetzt.
Die SPD-Fraktion merkt an, dass der Antragsteller eine Bewilligung für drei Jahre im Blick hatte. Da der Ausschuss seit zehn Jahren immer aufs Neue den Zuschuss bewillige, könne man vielleicht doch über eine Bewilligung für zwei bis drei Jahre nachdenken.
Die Verwaltung führt dazu aus, dass der Jugendhilfeausschuss immer nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel beschließen könne. Insofern sei der Zuschuss auf das Haushaltsplanjahr zu beschränken.
Die CDU-Fraktion schlägt vor, auch für dieses Projekt einen Vertrag zu schließen, der einen längeren Zeitraum vorsehe. Man solle dies in den Fraktionen bei den nächsten Haushaltsberatungen berücksichtigen.
Die FDP-Fraktion äußert den Wunsch, auch über andere Projekte, sowohl an dieser Schule als auch an anderen Standorten, informiert zu werden.
Der Vertreter der evangelischen Kirche verweist in diesem Zusammenhang auf den Erziehungshilfeworkshop am 10. Mai 2017, in dem zumindest die Projekte im Sozialraumbudget thematisiert würden.
Beschluss:
Der Jugendhilfeausschuss beschließt einstimmig die Förderung des Projektes „Leben und Lernen im Stadtteil Hehlentor“ und stellt dem VSE für das Schuljahr 2017/2018 auf der Grundlage der Kalkulation einen Zuschuss von maximal 28.940 € aus dem Produktkonto 363 100 / 433 1710 (Hilfen zur Erziehung, Stadtteilprojekte) zur Verfügung.
Anlagen zur Vorlage
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