12.09.2017 - 4 Einwohnerfragestunde nach § 17 der Geschäftsord...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Celle
- Gremium:
- Rat der Stadt Celle
- Datum:
- Di., 12.09.2017
- Status:
- öffentlich (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ratsvorsitzender Falkenhagen gibt die Einwohnerfragen von Frau Heide Meinke bekannt. Danach beantwortet Stadtbaurat Kinder diese wie folgt:
1. Welche Gründe sprachen zu Beginn der Planungen dafür, einen "Frischemarkt" anzubieten?
Im Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Celle aus dem Jahr 2010 wurde eine Unterversorgung für den täglichen Bedarf im Stadtteil Blumlage ermittelt. Die Initiative und Gespräche mit der Jürgen Cramer GmbH gingen vom damaligen Stadtbaurat Dr. Hardinghaus aus.
2. Wie hoch werden die bisherigen abgerechneten Planungskosten angesetzt und welche Kosten werden durch die Neuplanungen auf die Stadt Celle zukommen?
Die Planungskosten lassen sich grob in Personal- und Sachkosten gliedern. Fast sämtliche Sachkosten fielen beim Investor an und lassen sich daher durch die Stadtverwaltung nicht beziffern. Personalkosten der Stadt Celle werden grundsätzlich nicht erfasst, da diese im Rahmen der alltäglichen Arbeit anfallen. Ebenso kann noch keine Prognose über zukünftige Planungskosten abgegeben werden, da dies abhängig vom zukünftigen Vorhaben ist.
3. Wie jeder weiß, macht sich der demographische Wandel besonders in unserem Stadtteil bemerkbar. Wie kann von der Stadt gewährleistet werden, dass sich die älteren Mitbürger/innen zukünftig mit frischen regionalen Erzeugnissen versorgen können, ohne zeitraubende und beschwerliche Busreisen in die entfernten Frischemärkte (Fleischwaren und Obst/Gemüse) durchführen zu müssen?
Eine Grundversorgung kann durch die Innenstadt gewährleistet werden. Angefangen vom Wochenmarkt mittwochs und samstags, den Läden Lobetal in der Bergstraße, Othmer und Nordsee in der Straße Markt, Ökokost in der Altencellertorstraße bis zu Penny in der Schuhstraße gibt es durchaus ein direktes Angebot, hinzu kommen noch Angebote als Randsortimente und diverse Bäckereien und einen Fleischer an der Stechbahn.
In der zur Zeit durchgeführten Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Celle wird die Nahversorgung der Stadtteile erneut überprüft. Auf Grundlage der ermittelten Daten wird das beauftragte Büro Handlungsempfehlungen für die jeweiligen Stadtteile entwickeln. Sofern der Bedarf für weitere Nahversorgungsmärkte nachgewiesen wird, kann die Stadt grundsätzlich die Realisierung eines Marktes durch planerische Tätigkeiten vorbereiten. Darüber hinaus ist ein geeignetes Grundstück erforderlich. Da die Stadt nicht über geeignete Grundstücke im Stadtteil verfügt, ist hier neben einem privaten Projektentwickler auch eine privat verfügbare Fläche notwendig.
Auf Nachfrage des Ratsvorsitzenden gibt Frau Meinke an, dass sie keine Zusatzfrage stellen möchte.
