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ALLRIS - Auszug

14.11.2018 - 5.3 Gewaltschutzkonzept, mdl. Bericht

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Wortprotokoll

Frau Nieskens berichtet, dass die Zuwanderungsagentur der Stadt Celle in der Zeit vom 01.07.2017 bis 31.12.2018 als eine von 100 Einrichtungen an einem bundesweiten Gewaltschutzprogramm für geflüchtete Menschen teilgenommen hat. Das Programm wurde gefördert von UNICEF und dem Familienministerium, viele Wohlfahrtsverbände sowie internationale Kinderhilfswerke haben inhaltlich mitgewirkt.

Im Fokus des Programms standen besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen, insbesondere Frauen, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung, anderer sexueller Orientierung und psychischer Beeinträchtigung. Im Programm wurden umfangreiche Fortbildungen, Instrumente und Beratung zur Verfügung gestellt. So genannte Mindeststandards sollen gewährleisten, dass Menschen in Flüchtlingsunterkünften in Sicherheit leben können und insbesondere Kinder kinderfreundliche Orte vorfinden. Für die Programmumsetzung wurden ab 1.7.17 2x50 %-Stellen finanziert. Ab 01.01.-31.12.18 die Stelle von Birgit Nieskens zu 70% und zum 1.5.18 bis 31.12.18 eine weitere halbe Stelle.

Dies wurde im Programm geleistet:

  • Bedarfserhebung abgeschlossen (Fragebogen, Interview, alle Mitarbeiter, Ehrenamtliche und verschiedene Geflüchtete)
  • Leitbild Gewaltschutz entwickelt
  • Projekt Noteingang mit der AWO und dem Kirchenkreis initiiert und begleitet
  • Fortbildungsprogramm für Mitarbeitende abgeleitet und umgesetzt
  • Verschriftlichung und Umsetzung Gewaltschutzkonzept mit Handlungsabläufen
  • Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement eingesetzt
  • Dokumentation Best Practice „Kinderfreundliche Orte“ aus Celle in UNICEF Fallstudie
  • Entwicklung einer unabhängigen Ombudsstelle/Beschwerdestelle

 

Informationen zum Programm sind unter https://www.gewaltschutz-gu.de/ oder im 2. Newsletter der Zuwanderungsagentur erhältlich.