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ALLRIS - Auszug

13.03.2018 - 5 Umbenennung "Baker-Hughes-Straße 5" in "An der ...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Stellvertretender Ortsbürgermeister Range berichtet, dass er mit Prof. Oppelt Kontakt aufgenommen habe, um die Hintergründe für die Idee der Straßenumbenennung zu erfahren.

Er erläutert, dass der Drilling-Simulator nach Auflösung des Forschungsverbundes (EFZN) nicht mehr unmittelbar mit Baker-Hughes verbunden sei. Das Forschungszentrum sei auch keine Aenstelle der Firma. Die TU Clausthal führe das Forschungszentrum in alleiniger Verantwortung. Es ist auf nationaler und internationaler Ebene tätig und in Forschungskreisen anerkannt. Die TU Clausthal habe deshalb Interesse an einer eigenständigen, von der Firma Baker-Hughes unabhängigen, Adresse. Ein nicht zu unterschätzendes Argument sei zudem die Außenwirkung eines adäquaten Straßennamens in Fachkreisen sozusagen als Qualitätsmerkmal.

Ein weiteres Problem sei, dass das Forschungszentrum postalisch nicht gefunden werde. Briefverkehr und Besucher landeten immer wieder beim Pförtner der Firma Baker-Hughes.

 

Herr Toboll bemängelt die dürftige Information des Ortsrates durch die Fachverwaltung mit den mehr als spärlichen Angaben in der Beschlussvorlage. Er schlägt vor, die Entscheidung über die Straßenumbenennung zu vertagen.

 

Frau Kohlrautz unterstützt zwar die Idee der Straßenumbenennung. Aufgrund der Kürze der Vorbereitungszeit plädiert sie jedoch dafür, die Entscheidung zu vertagen.

 

Herr Heindorff hält den Straßennamen „An der Universität“r übertrieben. Er regt an, den neuen Straßennamen mit historischem oder geografischem Bezug auszuwählen und schlägt vor, die Straße „Am alten Marthahof“ zu benennen. Frau Hohmann schließt sich den Ausführungen an.

 

Frau Roselieb erklärt, dass sie zunächst auch Bedenken gegen einen so hochtrabenden Straßennamen hegte. Nach den Ausführungen von Herrn Range seien die Gründe für die Straßenumbenennung aber durchaus nachvollziehbar und richtig. Eine Vertagung der Entscheidung sei nicht notwendig.

 

Herr Höhler stellt fest, dass es der guten Beziehung zum Forschungszentrum, das eine erhebliche Bedeutung für die Stadt Celle habe, nicht zuträglich sei, die Entscheidung zu vertagen. Er plädiert für die Straßenumbenennung.

 

Frau Kohlrautz stellt den Antrag, die Entscheidung über die Straßenumbenennung zu vertagen. Dem Antrag wird mit sieben Ja-Stimmen bei zwei Nein-Stimmen entsprochen.

 

Aus dem Ortsrat wird angeregt, in drei Wochen eine Sondersitzung mit dem Tagesordnungspunkt „Straßenumbenennung“ zu veranstalten.