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ALLRIS - Auszug

17.10.2018 - 11 Mitteilungen der Verwaltung

Reduzieren

Wortprotokoll

11.1 Spielplatz Hodenbergstraße

Ortsratsmitglied Vetter fragt in der Sitzung vom 13.06.2018 (TOP 14.4) nach, ob nach dem Abbau der Spielgeräte auf dem ehemaligen Spielplatz in der Hodenbergstraße das Gelände mit Rasen und einer Bank hergerichtet werden kann.

 

Die Frage ist nicht ganz neu, schon vor drei Jahren teilten die Fachverwaltungen ein Ergebnis des Auftrags im Rahmen des Haushaltskonsolidierungskonzepts, Prüfauftrag Nr. 225 (Liste 3); [Reduzierung der Spielplätze bzw. der bei deren Unterhaltung umgesetzten Standards, den Rückbau bzw. die Umwandlung der gesamten Spielplätze umzusetzen. Eine Nachfolgenutzung als Bauland ist planungsrechtlich zu prüfen und grundsätzlich anzustreben.] mit, sodass der Rat der Stadt Celle in seiner Sitzung vom 17.12.2015 den Beschluss (BV 340/14-1) zu TOP 14.1 gefasst hat, den Rückbau und die Umwandlung in einfache Grünanlagen weiter umzusetzen sowie im diesem Zuge den planungsrechtlichen Empfehlungen des Fachdienstes Stadtplanung zu folgen, wie auch bereits mehrheitlich von den beteiligten Ortsräten ausgesprochen.

 

r den Spielplatz Nr. 40 Hodenbergstraße (Bebauungsplan 65, ehemaliges Gelände der Spinnhütte Celle) im Ortsteil Hehlentor lautete die planungsrechtliche Stellungnahme:

einzige Frei- und Spieläche vor Hochhaus (7 Geschosse); Einzugsbereiche der anderen Spielplätze überschneiden sich nicht, da viel befahrene Straßen eine Barriere bilden, verbunden mit der Empfehlung: Fläche erhalten; Spielgeräte nach Überprüfung der Einwohnerstruktur (wie viele Kinder im Alter von 0-14 Jahre wohnen im Einzugsbereich) Rückbauen, evtl. Einzäunen, um Pegeaufwand möglichst gering zu halten. Wenn bei Generationenwechsel im Gebiet neuer Bedarf entsteht: Fläche wieder als attraktive Spieläche oder Treffpunkt herrichten.

 

Und heute?

  1. Um den Kinderspielplatz in Bauland umzuwandeln, wären Grundzüge der Planung betroffen, daher müsste der Bebauungsplan geändert werden, wofür bislang der politische Wille fehlt.
  2. Der Ratsbeschluss wird - wie stadtplanerisch empfohlen - aktuell per Absperren als Einzäunen umgesetzt, um den Pflegeaufwand als HSK-Maßnahme möglichst gering zu halten und der Verkehrssicherungspflicht zu entsprechen.
  3. Ansonsten wäre auf der gesamten Fläche (über 400 m²) Boden aufzutragen, Rasen einzusäen, Bänke zu kaufen und aufzustellen, einen Großteil der Sträucher zu entfernen, um die Fläche wieder einsehbar zu gestalten und das Gefühl des Angstraums zu nehmen, um letztlich die Fläche des ehemaligen Kinderspielplatzes als Grünanlage in die dauernde Pflege zu überführen und entgegen dem Haushaltssicherungskonzept nicht unerhebliche Kosten zu verursachen, für die sich im Augenblick keine Gegenfinanzierung darstellen lässt.

 

11.2 Nachtrag zur Präsentation der Ergebnisse der Nachhermessung Petersburgstr.

Sobald alle bestellten Zusatzschilder „7 km“ eingetroffen sind, werden sie zur Verdeutlichung der Schrittgeschwindigkeit angebracht.

 

11.3 Petersburgstraße: ehemals attraktive Blumenkübel

Auf Wunsch des Ortsrates Hehlentor und Initiative zahlreicher Anwohner wurden im Frühjahr 2017 attraktive Blumenkübel entlang der Petersburgstraße aufgestellt, die im Übrigen auch als lang ersehntes sichtbares Zeichen des verkehrsberuhigten Bereichs (Schrittgeschwindigkeit) dienen. Vereinbart war, dass die Stadt Celle im ersten Jahr die Hege und Pflege übernahm. Zahlreiche Anwohner übernahmen Pflegepatenschaften der abwechslungsreichen Blumenbeete. Viele Blumenbeete standen unter dem Schutz privater Gartenschläuche, leider nicht alle, und so ist das Ergebnis der trockenen Sonnenglut deutlich erlebbar.

Derzeit laufen Planungen einer Neubepflanzung, die auch einen niederschlagsarmen norddeutschen Sommer weitgehend unbeschadet überstehen.

 

11.4 Verkehrssituation Am Wasserturm

Im Rahmen der gesonderten Prüfung hat die Fachverwaltung die straßenverkehrliche Situation des südlichen Bereichs der Straße Am Wasserturm die Zusage des Landkreises Celle erhalten, eine unangekündigte 48 stündige Geschwindigkeitsmessung außerhalb von Ferienzeiten und Feiertagen noch in diesem Jahr durchzuführen.

Die Ergebnisse werden anschließend im Ortsrat präsentiert.

 

11.5 Tempo 30 Zone Sprengerstraße

Der Ortsrat bat in seiner Sitzung vom 14.06.2018 (TOP 14.1) einstimmig die Verwaltung um erneute Prüfung, den Bereich in der Sprengerstraße zwischen der SVO und der Bahnlinie als Tempo 30-Zone in der Nachtzeit zwischen 22 und 6 Uhr auszuweisen und zu beschildern.

 

Auch, wenn für eine Ausweisung des Bereichs zwischen SVO und Bahnli-nie als Tempo 30-Zone in der Nachtzeit zwischen 22 und 6 Uhr aus straßenverkehrlicher Perspektive keine Argumente vorliegen, die einen solchen Eingriff in den Straßenverkehr rechtfertigen, so wurde der Landkreises Celle gebeten, unangekündigte Geschwindigkeitsmessungen außerhalb von Ferienzeiten und Feiertagen noch in diesem Jahr durchzuführen.

 

11.6 Ungepflegte Grundstücke im Ortsteil

Allgemein gilt, dass die zuständigen Straßenkontrolleure im kompletten Stadtgebiet durch regelmäßige Kontrollen überprüfen, ob im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht Rückschnittmaßnahmen bzw. Entfernungen von Grasbewuchs erforderlich sind. In diesen Fällen werden die Eigentümerinnen und Eigentümer unter Fristsetzung zur Beseitigung des Überwuchses aufgefordert bzw. gebeten, sich mit dem Straßenkontrolleur im Falle von Verständnisfragen in Verbindung setzen.

 

11.7 Wegeverbindung „Im Güldenen Winkel“ und „Freitagsbach

Gerügt wurde in einer Beschwerde, dass der Schotter für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu grob sei, und der Weg sowohl mit Rollatoren als auch Kinderwagen äerst beschwerlich passierbar sei.

 

In der 43. KW wird der Weg komplett entnommen und neu aufgebaut.

 

11.8 Grundstück Dörnbergstraße Ecke Schieblerstraße mit Insektenhotel

Der NABU, Frau Canamares Romay, möchte einen Nutzungsvertrag über die Unter-haltung der Fläche mit der Stadt abschließen.

 

In Absprache mit dem NABU, Stadtgruppe Celle, wurde die Ansaatfläche vor dem Insektenhotel vom städtischen Grünbetrieb im Frühsommer 2018 vorbereitet. Vereinbart war, dass die Stadt die Blühfläche mit einer Blütenmischung einsät und auch insektenfreundliche Gehölze pflanzt. Davon abweichend wünschte NABU, Herr Bühring, dass der NABU selbst das Saatgut liefern und ausbringen werde, der Boden allerdings durch die Stadt vorbereiten werden solle. Nach der fest terminierten Absprache für den Aussaattermin wurde die Fläche vorbereitet. Leider folgte die Aussaat durch den NABU mit einer großen zeitlichen Verzögerung, sodass aufgrund der extremen Trockenheit nach der Aussaat nur sehr wenig der Pflanzen aufliefen.

Einen Nutzungsvertrag wird es erst nach erfolgter Neuaussaat in 2019 geben, so die aktuelle mündliche Absprache mit dem NABU.