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ALLRIS - Auszug

01.03.2018 - 6 Hundekotbeutelspender für einen Teilbereich des...

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Wortprotokoll

Ortsratsmitglied Cords erläutert den oben angeführten Antrag. Auch Anwohner der Senator-Haacke-Straße hätten sie diesbezüglich angesprochen. Die Sache sei sehr dringend, da die Wege auch von Touristen benutzt werden. Die Patenschaft zur Bestückung der Beutelspender werde sie übernehmen.

 

Die Verwaltung informiert, aus Sicht der Fachverwaltung bestehe dort kein Handlungsbedarf. Die Brennpunkte im Stadtgebiet seien derzeit abgedeckt. Zusätzliche Müllbehälter können nicht installiert werden, da eine Leerung aufgrund personeller Kapazitäten nicht erfolgen kann. Zudem wurden in der Vergangenheit vermehrt Müllbehälter im Stadtgebiet abgebaut, da in diesen vorwiegend Hausmüll entsorgt worden sei.

 

Ortsratsmitglied Cords erklärt, man könne sich nicht gegen die Müllbehälter bzw. die Entleerung sperren. Schließlich hänge der Grünbetrieb auch bei den Bänken am Fuhserandweg Müllbeutel auf.

Ortsratsmitglied Ehlers weist darauf hin, der Fuhserandweg sei von herausragender Bedeutung auch in touristischer Hinsicht - und werde entsprechend beworben. Dieser müsste häufiger von Müll befreit werden. Der Ortsrat sollte ein Zeichen setzen, dass der Weg sauber gehalten werde. Beginnen könnte man mit dem Hundekot, da die Situation dort unerträglich sei. Der Ortsrat finanziere auch die Beutelständer, Beutel und Müllbehälter.

 

Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt erklärt, man müsse zusehen, dass die Fachdienste entsprechend personell ausgestattet werden. Auf Nachfrage von Ortsratsmitglied Schrader erklärt er, ein Beutelspender und Müllbehälter kosten ca. 250 Euro.

Ortsratsmitglied Ehlers fragt an, was denn die Verwaltung empfehle. Der Fuhserandweg habe eine touristische Bedeutung, wie begründet die Verwaltung das?

Die Verwaltung erklärt, aufgrund der personellen Kapazitäten im Grün- und Straßenbetrieb und dem derzeit hohen Krankenstand können keine zusätzlichen Aufgaben übernommen werden.

Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt fragt an, was denn passieren würde, wenn zwar die Ständer und Müllbehälter aufgestellt würden, aber die Mülleimer nicht vom Straßen-/Grünbetrieb geleert würden. Müsste dann der Ortsrat Müllentleerungsgebühren bezahlen?

Ortsratsmitglied Ehlers erklärt, die Verwaltung solle die Statements aus dem Ortsrat mitnehmen und die Antworten darauf in der nächsten Sitzung vortragen. Dann könne sich der Ortsrat konkret damit befassen. Des Weiteren müsse der Fuhserandweg als Ganzes betrachtet werden, da dieser nicht genügend gepflegt werde.

 

Es besteht Einvernehmen im Ortsrat den Antrag auf die nächste Sitzung zu vertagen und die Antworten der Verwaltung abzuwarten.