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ALLRIS - Auszug

24.09.2018 - 2 Fortschreibung Nahverkehrsplan 2019 - 2023 für ...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Stadtbaurat Kinder erläutert einführend, dass der Nahverkehrsplan, in dem die Rahmenbedingungen für den ÖPNV festgelegt werden, derzeit durch den Landkreis Celle fortgeschrieben werde. Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens sei die Stadt Celle aufgefordert worden, die Aspekte festzulegen, die für die weitere Gestaltung des ÖPNV im Stadtgebiet berücksichtigt werden sollen.

 

Herr Dr. Günzel, Geschäftsführer der PROZIV, stellt die wesentlichen Punkte seines Entwurfes für die Stadt Celle vor. Der Vortrag ist als Anlage dem Protokoll beigefügt. Anschließend werden folgende Punkte im Plenum erörtert:

 

Ortsrat

Stellungnahme bzw. Frage

Antwort

Westercelle

Es wird die kurzfristige Einladung und Information durch die Verwaltung bengelt. Der Ortsrat sehe sich dadurch nicht in der Lage, eine fundierte Stellungnahme abzugeben.

 

 

Altenhagen

Der Ortsrat teilt mit, dass die Haltestelle „Osterkamp“ in Lachtehausen vormals in einen 45-Minuten-Takt eingebunden war (Linie 4), dieser sich jedoch auf einen 60-Minuten-Takt (Linie 400) verschlechtert habe.

 

r Lachtehausen wird die Vorgabe der 60-Minuten-Taktung eingehalten. Als Prüfauftrag wird aufgenommen, ob eine Verbesserung erreicht werden könne.

Altencelle und Altenhagen

Die Umstellung auf eine emissionsarme Flotte wird unterstützt.

Die Umstellung auf emissionsarme Fahrzeuge stehe noch am Anfang. Hier spiele die betriebswirtschaftliche Betrachtung eine große Rolle: hohe Anschaffungskosten stünden einer geringen staatlichenrderung gegenüber.

 

Altencelle

Ist es möglich, eine Digitalisierung des Fahrplanes in Verbindung mit haltestellengebundener Information einzurichten?

 

Das rechnergestützte Betriebsleitsystem befinde sich bereits in der Entwicklung.

Klein Hehlen

Redaktioneller Fehler: in Tabelle 17 sei Klein Hehlen nicht aufgeführt.

 

Die Liste wird ergänzt.

 

Bestehende und zukünftige Baugebiete (z. B. „Kieferngrund“ und „Im Tale“) müssen bei der Linienführung berücksichtigt und bedarfsgerecht angebunden werden.

 

Es besteht Handlungsbedarf, Neubaugebiete in das Liniennetz einzubinden.

 

Die Bedienung des Liniennetzes nach 20:00 Uhr müsse ausgebaut werden.

 

Die Anregung wird als Prüfauftrag aufgenommen.

Neuenusen

Aus Sicht des Ortsrates müsse ein dritter Umsteigepunkt eingerichtet werden. Dieser sei bisher nicht im Entwurf der Firma PROZIV enthalten.

 

Die Anregung wird als Prüfauftrag aufgenommen.

Hehlentor

 

 

Einrichtung der Buslinie 3 und 4 dahingehend, dass die zukünftige Sparkasse in der Harburger Heerstraße für Bürger des Ortsteils Hehlentor ohne Umsteigen erreichbar ist.

 

Die  Anregung  wird an die CeBus weitergegeben.

Blumlage/Altstadt

Die Anbindung des ÖPNV an den GVH müsse optimiert werden. Pendler müssten den Bahnhof direkt und ohne Umstieg am Schlossplatz erreichen können.

 

Die  Anregung  wird an die CeBus weitergegeben.

 

Es wird vorgeschlagen, den Thaerplatz neben dem Schlossplatz und dem Bahnhof als dritten Umsteigepunkt einzurichten.

Die Analyse habe ergeben, dass am Thaerplatz ein erhöhtes Umsteigeaufkommen existiert. Die Einordnung als Verknüpfungspunkt wäre möglicherweise sinnvoll. Daraus ergebe sich dann erhöhter Handlungsbedarf.

 

 

Die Anbindung des Neuen Rathauses und die Einrichtung einer Haltestelle in der Wehlstraße werden als sinnvoll erachtet. Sollte die CeBus die Anbindung nicht realisieren können, bestehe die Möglichkeit, dies durch einen dritten Anbieter zu ermöglichen?

Die CeBus hat das ausschließliche Recht, das Liniennetz zu bedienen. Nur wenn der Landkreis Celle als Auftraggeber die Einrichtung der Haltestelle fordert, die CeBus dem nicht nachkommen kann, könne die Leistung auch anderweitig vergeben werden.

 

 

Ist es sinnvoll, den Schlossplatz aufgrund der Enge der Straßen und des zusätzlichen Reisebusverkehrs als Knotenpunkt aufrechtzuerhalten?

 

Dr. Günzel verweist darauf, dass dies ein Teil der Stadtentwicklung sei.

Vorwerk

 

Verbesserung des Zustandes der Haltestelle am Tierheim.

 

Die Anregung wird an die zuständige Stelle weitergegeben.

Garßen

Die Anfrage wurde der Verwaltung vorab schriftlich vorgelegt und ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

 

 

Aus den Ortsräten wird angefragt, bis zu welchem Zeitpunkt noch Prüfaufträge eingereicht werden können bzw. wann die politischen Gremien des Landkreises über die Thematik beraten werden. Herr Giere (Landkreis Celle) teilt mit, dass der Kreistag im Dezember über die Fortschreibung des Nahverkehrsplans entscheidet. Man einigt sich darauf, dass die Ortste noch bis Anfang Oktober Prüfaufträge einreichen können.

 

Beschlussempfehlung:

Die 13 Ortsräte und der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und technische Dienste stimmen der Beschlussempfehlung unter der Voraussetzung einstimmig zu, dass die politischen Gremien der Stadt Celle weitere Prüfaufträge bis Anfang Oktober stellen können.

 

Die erste Stellungnahme übermittelt bereits folgende Prüfaufträge:

 

-          Die verbesserte Anbindung der Haltestelle Lachtehausen „Osterkamp“.

-          Der verstärkte Einsatz von emissionsärmeren Fahrzeugen insbesondere auf den Linien 1-14 (Innerstädtischer Verkehr).

-          Die Einbindung von Neubaugebieten ins Liniennetz (genannt wurden „Kieferngrund“ und „Im Tale“).

-          Die Einrichtung eines dritten Umsteigepunktes am „Thaerplatz“.

-          Die Bedingung, das Neue Rathaus bzw. die „Wehlstraße“ komfortabel in das Liniennetz einzubinden.

-          Die Ausweitung des Linienverkehrs über 20:00 Uhr hinaus.

-          Die Vermeidung von Behinderungen des Touristik- und Reisebusverkehrs in der Kanzleistraße.