Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Auszug

28.03.2019 - 4 Wohnraumversorgungskonzept für die Stadt Celle ...

Reduzieren

Wortprotokoll

Der Stadtbaurat leitet ein, dass bezahlbarer Wohnraum schon länger Thema in Celle sei. Mit dem Wohnraumversorgungskonzept für die Stadt Celle solle nun der Bedarf an preisgünstigem Wohnraum ermittelt werden. Gleichzeitig solle das Wohnraumversorgungskonzept in Abstimmung mit der NBank als Grundlage für die Förderung sozialen  Wohnungsbaus dienen.

Die Gutachter stellen die wesentlichen Inhalte des Wohnraumversorgungskonzeptes vor.

Die Fraktion B90/Die Grünen begrüßt das Wohnraumversorgungskonzept, sehe jedoch den Anteil alleinerziehender Frauen mit Wohnberechtigungsschein vernachlässigt. Ferner werde angeregt, dass man im Rahmen der Lockerung der Stellplatzordnung auf Stellplätze und Tiefgaragen verzichten nne und sich stattdessen günstigerer Wohnraum errichten ließe. Ferner werde nachgefragt, ob die Re-Urbanisierung bereits berücksichtigt werde. Im Gutachten sei solch ein Szenario für ein Oberzentrum berücksichtigt worden.

Die SPD-Fraktion stellt fest, dass zwischen dem jährlichen Neubaubedarf und den tatsächlichen Neubauzahlen nur eine geringe Differenz festzustellen sei und fragt nach, ob dieser Bedarf auch tatsächlich in dieser Höhe erforderlich sei. Der Stadtbaurat führt aus, dass sich der Bedarf an Wohnraum an der derzeitigen Marktlage deutlich zeige.

Die CDU-Fraktion merkt an, dass der soziale Wohnungsbau eine politische Aufgabe sei und regt an, dass beräumte Bundesliegenschaften durch die Stadt zu diesem Zwecke erworben werden könnten. Der Stadtbaurat versichert, dass diesbezüglich bereits Gespräche mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) geführt und Preisabfragen gestellt werden.

Die Fraktion B90/Die Grünen fragt bei den Gutachtern nach, ob diese eine Quote für die Errichtung preisgünstigen Wohnraums befürworten und welche Quote sie gutachterlich empfehlen würden. Die Gutachter sprechen keine Empfehlung aus und weisen darauf hin, dass die Quotierung von preisgünstigem Wohnraum eine politische Entscheidung sei.

 

Reduzieren

Anlagen