12.11.2019 - 4 Vorstellung "Kultur querbeet" (mündlicher Beri...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Di., 12.11.2019
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ausschussvorsitzender Zobel begrüßt Herrn Carsten Dapper, den GF von dapper.entertainment.
Herr Dapper erläutert anhand einer PP-Präsentation zunächst seinen beruflichen Werdegang. Nach dem Abitur habe er Medienwirtschaft und Medienmanagement studiert und sei bis 2016 im Management von Bodo Wartke tätig gewesen. Danach habe er die Fa. dapper.entertainment gegründet, von der folgende Tätigkeitsfelder wahrgenommen werden:
Kulturveranstaltungen; Corporate Identity; Ticketing, Managementberatung; Kreativberatung für Unternehmen.
Als GF des Coworking Space engagiere er sich ehrenamtlich bei CelleCreativ e.V.
2018 habe er die 2001 von Jürgen Wippich ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Kultur querbeet“ übernommen. Bisher konnten mehr als 170 Veranstaltungen offeriert werden, die von jeweils 200 bis 1000 BesucherInnen pro Veranstaltung frequentiert wurden. Rund 130 Abonennten würden der Veranstaltungsreihe die Treue erweisen. Er sehe die Veranstaltungsreihe als Ergänzung, aber nicht als Konkurrenz zum bestehenden Kulturangebot. Er habe mit der zusätzlichen Veranstaltungsreihe „Pastinaken und Poeten“ einen jungen Ableger ins Leben gerufen, der den Standort Celle für junge Leute attraktiv machen soll, der aber nur mit Sponsoring realisierbar sei. Ggfs. sei zu prüfen, ob beide Veranstaltungsreihen nicht besser vereinsmäßig aufgestellt werden könnten.
Kulturdezernentin McDowell weist darauf hin, dass der FD Kultur hinsichtlich der Gewährung von Zuwendungen (z.B. durch den Lüneburgischen Landschaftsverband) beratend tätig sein könnte.
Abschließend gibt Herr Dapper bekannt, dass er im Auftrage eines Projektträgers neun Veranstaltungen BTHVN anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven vom 30.10.2020 bis 27.01.2021 in Celle durchführen werde.
Auf Nachfrage des Ausschussvorsitzenden erwidert Herr Dapper, dass er sich nicht als Alleinveranstalter sehe, da ihn Jürgen Wippich bei der Programmgestaltung und zahlreiche Helfer bei der Durchführung unterstützen würden.
Frau Lohmann fragt an, ob auch die Sehnsucht nach einem festen Spielort bedient werden könne. Dabei weist Herr Dapper auf die Problematik des Europasaals der Congress Union hin. Zwar besitze dieser mit ca. 400 – 500 Plätzen die nötige Größe, allerdings fehlten Charme und modernste Technik. Städte wie Bad Bevensen mit dem Kursaal oder Gifhorn mit der Stadthalle seien da besser aufgestellt.
Abschließend spricht Ausschussvorsitzender Zobel Herrn Dapper seinen Dank und seine Anerkennung für den interessanten Vortrag aus.
