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ALLRIS - Auszug

13.03.2019 - 6 Hundeauslauffläche

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt erklärt, vor der heutigen Ortsratssitzung habe dazu ein Ortstermin stattgefunden. In der letzten Sitzung sei darüber diskutiert worden, ob es möglich wäre, eine Hundeauslauffläche einzurichten.

Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt schlägt vor, zunächst die anwesenden Hundehalter zur Sache anzuhören. Dies wird vom Ortsrat begrüßt.

 

Sitzungsunterbrechung von 18:05 bis 18:08 Uhr:

Aus den Reihen der Bürgerschaft wird berichtet, die Intention sei, die Hunde auch mal ohne Leine laufen zu können, auch wenn dies nur auf einem kleineren Stück machbar wäre. Vor allem während der Brut- und Setzzeit bestehe Bedarf. Die ständig vermüllte Brachfläche hinter dem Wendehammer „Im Schmaul“rde sich dafür eignen. Sie müsste lediglich eingezäunt und die Hecken/Sträucher entfernt werden.

 

Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt erklärt, es stelle sich die Frage, ob die Fläche mit wenig Aufwand generiert werden könnte. Als nächsten Schritt schlage er vor, dass der Ortsrat diesbezüglich mit der Stadt spreche.

Ortsratsmitglied Ehlers informiert, er sei Mitglied im Ausschuss Umwelt, Verkehr und technische Dienste. Dort sei ein entsprechender Antrag, Hundefreilaufflächen einzurichten, abgelehnt worden. Die Verwaltung habe u.a. vorgetragen, dass aufgrund der landschaftsräumlichen Gegebenheiten Grünflächsen schnell zu erreichen seien. Er halte die genannte Fläche auch für zu klein und nicht geeignet, da sie sich in der Nähe der Schule und des Spielplatzes befinde. Er befürchte, dass die Hunde auf die Kinder übergreifen könnten. Das Gelände müsste von Dornen befreit, abgeholzt und eingezäunt werden. Dies sei mit Kosten verbunden. Zudem sei es fraglich, ob die Anwohner eine solche Fläche akzeptieren würden.

Die Verwaltung erklärt, der Ausschuss habe sich gegen Hundefreilaufflächen ausgesprochen. Zudem handele es sich um eine höchstfreiwillige Leistung, die aufgrund der Haushaltssituation nicht umsetzbar sei. Die Kommunalaufsicht habe bemängelt, dass die Stadt zu viele freiwillige Leistungen bediene. Neben der einmaligen Herrichtung müsste die Fläche auch instandgehalten werden (dauerhafte Kosten). Dies sei durch den Grünbetrieb nicht leistbar.

 

Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt erklärt, wenn die Fläche eingefriedet sei, könnten die Hunde nicht raus. Das Argument Kosten (Müll, Einfriedung, Instandhaltung) könne er eher nachvollziehen. Dazu merkt Ortsratsmitglied Ehlers an, bei angeleinten Hunden sei das Tier dem Halter zuzuordnen. Bei einer Freifläche nicht. Hypothetisch gesehen, wäre dies dann eine Freilauffläche in Celle. So ist anzunehmen, dass Hundehalter aus dem gesamten Stadtgebiet diese aufsuchen und die Situation nicht mehr kontrollierbar wäre. Gegebenenfalls könnten Verkehrsprobleme entstehen (so wie in Klein Hehlen). Ortsratsmitglied Cords berichtet, sie habe zwei Hunde, und wisse, dass die Hunde laufen wollen. Dafür sei diese Fläche allerdings zu klein und sie befürchte, dass der Kot nicht von den Haltern entfernt werde.

 

Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt erklärt, es geben zwei Möglichkeiten

1. Nein, keine Auslauffläche,

2. klären, wie die Anwohner dazu stehen und klären, ob die Fläche groß genug ist.

 

Dazu erklärt die Verwaltung, dass die Stadt nach wie vor aus den vorgenannten Gründen eine Hundefreilauffläche ablehne. Ortsratsmitglied Ehlers weist darauf hin, dass der Ausschuss beschlossen habe, keine Freilaufflächen einzurichten. Die Verwaltung fügt hinzu, die Angelegenheit sei im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und technische Dienste generell, ohne konkrete Flächen zu benennen, entschieden und abgelehnt worden. Die Verwaltung werde bei ihrer verneinenden Aussage bleiben, zumal es sich nicht um einmalige Kosten handele und die freiwilligen Leistungen in allen Bereichen erheblich gekürzt worden seien.

 

Nach kurzer Erörterung bittet Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt darüber abzustimmen, wer dafür ist, dass das Projekt Hundefreilauffläche weiterverfolgt wird und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird.

Ergebnis: Abgelehnt mit 3 Ja-Stimmen und 3-Neinstimmen.