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ALLRIS - Auszug

20.11.2019 - 9 "Temporeduzierungen aus Lärmschutzgründen Winse...

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeister Didschies berichtet, der Ortsrat habe sich seit 2016 mehrfach mit dem Thema Temporeduzierung auf der Winsener Straße auseinandergesetzt. Ein Teilstück ab Ortsausgang Boye in Richtung Innenstadt sei mit Tempo 70 ausgeschildert und ab der Einmündung Am Kieferngrund gelte aufgrund der Ampelanlage (Masten) Tempo 50. Auch der Ortsrat Boye habe sich bereits mit diesem Thema beschäftigt. Die Verwaltung, Herr Schuster, habe immer wieder die Auskunft gegeben, dass es für eine Temporeduzierung keine Rechtsgrundlage gebe. Eine Temporeduzierung wäre nur über den Lärmaktionsplan möglich, sollte die Erfordernis im Rahmen der Fortschreibung des Planes festgestellt werden. An der Fortschreibung des Lärmaktionsplanes werde derzeit gearbeitet. Daher sei der Ortsrat mit seinen Möglichkeiten zur Einflussnahme am Ende. Der Ortsrat habe allerdings beschlossen, Privatinitiativen zu begleiten.

 

Der Ortsrat habe Kenntnis von einem Schreiben eines Anwohners aus der Yorckstraße mit der Bitte um Temporeduzierung im oben angeführten Bereich erhalten. Die Anwohner der ersten Reihe seien die Leidtragenden.

 

Anschließend verliest Ortsratsmitglied Dr. Többens seinen Beschlussvorschlag vom 18.10.2019 (siehe Anlage zum Protokoll) r eine begleitende Stellungnahme des Ortsrates Klein Hehlen. Er erklärt, er wohne in der zweiten Reihe; dort nehme man den Geräuschpegel auch noch wahr. Der oben angeführte Anwohner habe eine Lärmmessung durchführt. Teilweise habe der Lärmpegel bis zu 80 Dezibel (auch nachts) betragen. Es sei dringend erforderlich, dass Maßnahmen ergriffen werden.

 

Ortsbürgermeister Didschies erklärt nach einhelliger Zustimmung des Ortsrates, er werde ein befürwortendes Schreiben im Namen des Ortsrates mit dem Schreiben des Anwohners über die Verwaltung an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr auf den Weg schicken, sowie ihm offiziell das Schreiben von Herrn Wagner vorliegt. Die Verwaltung habe ebenfalls eine Unterstützung zugesagt.

 

Im Ortsrat besteht Einvernehmen, so zu verfahren.

 

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Anlagen