28.05.2020 - 9 Antrag der SPD-Fraktion "Aussetzen der Sommersc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Celle
- Gremium:
- Rat der Stadt Celle
- Datum:
- Do., 28.05.2020
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 44 Kindertagesbetreuung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Ratsherr Engelen zeigt sich froh, dass eine Einigung mit den Freien Trägern erzielt werden konnte. Gleichzeitig betont er, dass dies kostenmäßig nicht zu deren Lasten gehen dürfe, sie müssten entsprechend finanziell abgesichert werden. Der SPD-Fraktion sei es wichtig, dass den Eltern in einer Notlage geholfen werde; dieses Vorhaben sei keinesfalls gegen die Mitarbeitenden der Einrichtungen gerichtet. Er zeigt sich betroffen, wie in der örtlichen Presse mit den Ratsfraktionen umgegangen wird.
Stadträtin McDowell erläutert die Vorlage und weist darauf hin, dass die Verwaltung schon vor den eingegangenen Fraktionsanträgen geprüft habe. Weiterhin führt sie aus, dass man 260 Rückmeldungen von den Eltern mit Kindern in städtischen Einrichtungen erhalten habe. Danach bräuchten nur 90 Kinder eine durchgehende Betreuung in den Sommerferien. Übereinstimmend haben sich die Träger der Kindertageseinrichtungen in Celle und die Verwaltung für eine pragmatische Regelung ausgesprochen, die sich nach dem konkreten Bedarf ausrichtet. Damit sei sichergestellt, dass die Kinder durchgehend betreut werden können, die dies benötigen. Für solch eine individuelle und bedarfsorientierte Lösung sei keine Satzungsänderung erforderlich. Bezüglich der Kosten weist sie darauf hin, dass die Pro-Platz-Bezuschussung durchlaufen wird. Dies sei ein zufriedenstellendes Ergebnis. Auf die Frage des Ratsherrn Engelen, warum die Stadt nicht alle angeschrieben, sondern wieder zwischen städtischen und Einrichtungen der Freien Träger unterschieden habe, antwortet sie, dass jeder Freie Träger engen Kontakt zu den Eltern, deren Kinder ihre Einrichtung besuchen, habe. Sie sehe keine Veranlassung, über die Freien Träger hinweg mit den Eltern zu kommunizieren. Die Verwaltung stehe im engen Kontakt zu den Freien Trägern und diese Verfahrensweise habe sich bewährt. Mögliche Unstimmigkeiten seien ihr bisher nicht bekannt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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138,1 kB
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