25.06.2020 - 10 102. Änderung des Flächennutzungsplans der Stad...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Datum:
- Do., 25.06.2020
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 63.3 Stadtplanung
- Ziele:
- Erfüllung der Aufgaben als Oberzentrum
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Die Verwaltung erläutert die TOP 10 bis 12 gemeinsam. Im Flächennutzungsplan der Stadt Celle ist das Plangebiet derzeit als "Sonderbaufläche" dargestellt. Das neue Planungsziel ist ein urbanes Wohnquartier sowie die Bildung von Clustern mit verschiedenen Wohntypologien. Parallel zum Einleitungsbeschluss des Flächennutzungsplans wird der Bebauungsplan aufgestellt. Da das Ziel eines Hochschul-Campus nicht mehr gegeben ist, wird der Aufstellungsbeschluss aufgehoben. Gleichzeitig wird eine neue Entwicklung mit Wohnen aufgestellt.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen findet es grundsätzlich schade, dass sich kein Campus ansiedeln werde. Jedoch wäre die Ansiedlung einer weiterführenden Schule an diesem Standort wünschenswert, da ein hoher Bedarf bestehe. Daher empfiehlt die Fraktion, einen Teil der Fläche für die Bildung freizuhalten. Falls das Wohnen umgesetzt werde, würde die Fraktion Mehrfamilienhäusern statt Einfamilienhäuser begrüßen.
Der Stadtbaurat ist ebenfalls betrübt, dass das Planungsziel „Campus“ nicht erreicht werden konnte, aber weist darauf hin, dass bewusst ein urbanes Gebiet vorgesehen sei, um verschiedene Nutzungen miteinzubringen. Derzeit wird für das Gebiet ein Rahmenplan erstellt, der zudem auf die verschiedenen Wohnformen eingehen werde.
Die AfD-Fraktion fragt, ob Einzeldenkmäler und die Gebäude im Ensembleschutz umnutzbar seien. Laut dem Stadtbaurat sei dies möglich. Bei den Einzeldenkmälern werde geprüft, ob diese erhaltenswert seien. Beim Ensembleschutz müsse geprüft werden, ob eine Nachnutzung möglich sei. Ergänzend erkundigt sich die Fraktion, warum ein autoarmer Stadtteil gewünscht werde. Der Stadtbaurat erläutert, dass so ein geschlossenes Quartier entwickelt werden solle, in dem der Innenbereich für mehr Aufenthaltsqualität sorgt. Dafür könne man die Autos am Rande des Quartiers parken.
Die Gruppe Ute Rodenwaldt-Blank/Dr. Jörg Rodenwaldt informiert sich über die Umgebung und die Anbindung. Südlich befinde sich die Eisenbahntrasse und zudem werde die Ostumgehung gebaut. Der Ausschussvorsitzende erklärt, dass die B3 sich in der Hochlage befinde und die Anbindung an Vorwerk gegeben sei.
Der Ausschuss gibt mehrheitlich bei 3 Enthaltungen folgende Beschlussempfehlung:
Beschlussvorschlag:
- Die Aufhebung des Beschlusses zur 95. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Celle „Sonderbaufläche Ausbildung“ wird beschlossen.
- Die Einleitung des Verfahrens zur 102. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Celle „Urbanes Wohnquartier - Hohe Wende Ost“ wird beschlossen (§ 2 Abs. 1 BauGB).
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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