03.03.2020 - 3 Antrag der AfD-Fraktion "Erarbeitung von Maßnah...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Datum:
- Di., 03.03.2020
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 44 Kindertagesbetreuung
- Ziele:
- Sicherung und Schaffung von eigenen kommunalen Strukturen für lebenslanges Lernen
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Ratsherr Trenkenschu äußert seine Enttäuschung über die vorgelegte Beschlussvorlage und bemängelt die fehlende Transparenz. Es müsse aus seiner Sicht ein Interesse in der Verwaltung bestehen, die derzeitige Situation bei der Sprachfrühförderung zu verbessern.
Die Verwaltung stellt klar, dass es unzutreffend sei, dass die Sprachfrühförderung nicht geleistet werde. Im Gegenteil würden in den Kindertagesstätten große Anstrengungen unternommen, um die Kinder bestmöglich zu fördern. Durch die kurzfristig vom Gesetzgeber erfolgte Übertragung der Aufgabe auf die Kindertagesstätten mussten kurzfristig organisatorische Maßnahmen getroffen und die Mitarbeiter/-innen fortgebildet werden, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Man gehe davon aus, dass die Maßnahmen im Laufe der Zeit fruchten und sich die Ergebnisse bei den Sprachkenntnissen der Kinder verbessern werden.
Ratsherr Zobel hält den Antrag der AFD-Fraktion nicht für zielführend. Mit plakativen Forderungen könne man keine Verbesserungen erzielen. Ein Hauptproblem sei die bescheidene Unterrichtsversorgung. Dieses Problem müsse von der Landesregierung gelöst werden.
Ratsherr Ceyp kritisiert, dass eine Evaluation der geänderten Sprachfrühförderung durch das Land erst im Jahre 2022 geplant sei.
Ratsfrau Hagedorn empfiehlt zunächst abzuwarten, welche Ergebnisse die nun beschrittenen Lösungswege in den Kindertagesstätten erzielen werden.
Frau Klieser-Scholz bedauert aus Sicht der Schulleitungen, dass die bewährte Sprachfrühförderung durch die Grundschulen aufgegeben wurde. Die weitere Sprachförderung in den Grundschulen entfalle wegen der schwierigen Lehrerversorgung häufig zu Gunsten der allgemeinen Unterrichtsversorgung.
Der von Ratsherr Trenkenschu gestellte Antrag, die Verwaltung aufzufordern, einen jährlichen Bericht über die zahlenmäßige Entwicklung bei der Sprachfrühförderung vorzulegen, wird nach Beratung im Ausschuss mit einer Ja-Stimme, 10 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen abgelehnt.
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wird mit einer Gegenstimme angenommen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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66,9 kB
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