10.11.2020 - 6 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Feuerschutzausschusses
- Gremium:
- Feuerschutzausschuss
- Datum:
- Di., 10.11.2020
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Kosten einer Fertiggarage für das Feuerwehrgerätehaus Heese
Herr Brüsting trägt zur Beantwortung einer Frage der Unabhängigen aus der Sitzung des Feuerschutzausschusses vom 30.10.2019 vor, dass die Kosten für eine Fertiggarage in der Heesewache mindestens 20.000 € betragen dürften. Hierbei sind aber insbesondere die Rahmenbedingungen abzuklären (z.B. Bauweise, Gründung, Art des Daches).
Die Unabhängigen fragten nach, warum die Verwaltung nicht schon weitere Planungen im Zusammenhang mit der Fertiggarage vorgenommen habe. Hierzu antwortete Herr Brüsting, dass es eine gemeinsam mit der Feuerwehr aufgestellte Prioritätenliste gebe, bei der die Gerätehäuser Westercelle, Groß-Hehlen/ Vorwerk und Altencelle noch vor der Heesewache aufgeführt seien.
Der Vorsitzende fragt die Verwaltung, ob aufgrund der eher geringen Kosten für eine Fertiggarage nicht die Feuerwehrangehörigen mit einer vorgezogenen Garage motiviert werden könnten und regte an, im Anschluss an die Sitzung einen gemeinsamen Antrag des Ausschusses zur Heesewache zu formulieren.
Die CDU fragt zum Thema Heesewache bei der Feuerwehr nach. Stadtbrandmeister Pöhland unterstreicht in der Sache die Dringlichkeit im Sozialbereich/ der Spinde und im Bereich der Umkleide- und Sanitärräume. Erste Priorität hat demnach der Arbeitsschutz. Eine vernünftige Übergangslösung sollte angestrebt werden. Diese umfasst insbesondere den Sozialbereich sowie den Umkleide- und Sanitärbereich. Herr Pöhland schließt seine Ausführungen mit dem Statement, dass sich die Feuerwehr gerne der Herausforderung der Heesewache stelle, aber eine durchdachte, vorläufige Gesamtlösung statt lediglich einer Fertiggarage notwendig ist.
Die CDU regt an, einen weiteren Ortstermin in der Heesewache anzuberaumen. Der Vorsitzende schlägt vor, eine Bereisung außerhalb einer Sitzung mit der Verwaltung, der Feuerwehr und dem Ausschuss vorzunehmen. Die Verwaltung sagte zu, sich dem anzunehmen.
Auswirkungen durch Corona auf die Feuerwehr
Stadtbrandmeister Pöhland informiert den Ausschuss über die aktuellen Corona-Maßnahmen. Demnach musste der Dienstbetrieb der gesamten Stadtfeuerwehr Ende Oktober aufgrund der sich zuspitzenden Corona-Lage eingestellt werden. Die Tätigkeit der Feuerwehr ist damit zurzeit auf den Einsatzdienst und den Dienstbetrieb beschränkt, welcher zur Wiederherstellung des Einsatzbetriebs notwendig ist (wie z.B. die Ausbildung/ Einweisung in den neuen Gerätewagen-Gefahrgut). Oberste Priorität ist, dass vermieden werden muss, dass durch einen Corona-Fall eine gesamte Feuerwehr bzw. Ortsfeuerwehr für den Einsatzbetrieb nicht zur Verfügung steht. Die Corona-Maßnahmen stellen einen schmerzhaften Einschnitt dar, der Brandschutz und die Hilfeleistung sind aber weiterhin sichergestellt.
