04.03.2020 - 4.2 Schulwegsicherung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Garßen
- Gremium:
- Ortsrat Garßen
- Datum:
- Mi., 04.03.2020
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:02
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ortsbürgermeister Reimchen erläutert, dass bereits 2013 und 2016 Ortsbegehungen stattgefunden haben, auf denen verschiedene Möglichkeiten zur Schulwegsicherung erörtert worden seien. Unter anderem:
- Die Ausweisung einer verkehrsberuhigten Zone.
- Die Ausweisung des Quellweges als Einbahnstraße.
- Das Aufstellen von Pollern entlang des Quellweges auf der Kirchenseite.
Das verkehrliche Problem schaffen Eltern, die mit dem Kfz in den „Quellweg“ bis zur Grundschule hineinfahren, um dort ihre Kinder abzusetzen, wieder zu wenden oder die Garagen zuparken. Diese Situation sei für Kinder gefährlich, da sie beim Wenden oder Rückwärtsfahren leicht übersehen werden könnten.
Ortsbürgermeister Reimchen plädiere dafür, einen gemeinsamen Weg mit Schule, Anliegern und hier insbesondere mit dem landwirtschaftlichem Betrieb und der Kirche zu finden.
Die Verwaltung berichtet, dass im Rahmen der Schulwegoffensive diese Problematik im Grunde vor allen Grundschulen geschildert worden sei und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden sollen.
Positive Erfahrungen seien mit dem sogenannten „Schulbus auf Füßen“ gemacht worden. Dazu müssten allerdings Schule und Elternschaft überzeugt werden, diese Möglichkeit evtl. zunächst befristet zu testen. Dazu werde ein einheitlicher Ausstieg der Kinder am Festplatz festgelegt, um dann gemeinschaftlich, möglicherweise sogar unter Begleitung freiwilliger Elternlotsen, zu Fuß zur Schule zu gehen.
Die Möglichkeit, einen verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen, habe die Verwaltung als „Regelung am Problem vorbei“ verworfen. Zunächst müsse der Weg ausgebaut werden, was für die Anlieger eine Kostenbeteiligung in Höhe von 90 % zur Folge hätte. Das Problem des Wildparkens werde dadurch aber nicht gelöst, weil das Parken im verkehrsberuhigten Bereich zum Be- und Entladen erlaubt sei.
Die Einbahnstraßenregelung, um die Wendetätigkeit zu verhindern, sei anwohner- und betriebsunfreundlich und deshalb ebenfalls verworfen worden.
Die „Pollerlösung“ könnte am ehesten die Sicherheit der Kinder gewährleisten. Die Poller werden entlang des unbefestigten „Quellweges“ auf der Strecke zwischen Kirche und Einfahrt „Gersnethe“ gesetzt, um beidseitiges Parken zu unterbinden. Positiv: freie Sicht und die Kinder können nicht übersehen werden. Zusätzlich könne das Verkehrszeichen „Maximale. Geschwindigkeit 20 km/h“ mit „Zusatzzeichen Staub“ aufgestellt werden.
Der Ortsrat votiert mit fünf Ja-Stimmen und einer Enthaltung dafür, mittels der „Pollerlösung“ eine Schneise für Fußgänger auf dem „Quellweg“ zu schaffen. Vorab solle die Idee mit allen Beteiligten abgestimmt werden.
