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ALLRIS - Auszug

12.11.2020 - 9 Fahrradstraßen - Bericht der Verwaltung

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Wortprotokoll

Herr Weber (Abteilungsleiter Straßenverkehr) stellt sich vor und verteilt einen Flyer „Fahrradstaße ist …“. Er habe im Vorfeld bereits mit Herrn Ortsbürgermeister Didschies über das Für und Wider einer Fahrradstraße gesprochen. Die Stadt Celle soll insgesamt fahrradfreundlicher werden. Heute Mittag sei der Fahrradaktionsplan vorgestellt worden. Dieser werde auch heute Abend im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und technische Dienste vorgestellt. Eine Firma habe den status quo aufgelistet und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Dazu gehören auch Fahrradstraßen. In Klein Hehlen werde demnächst die Kampstraße und die Brahmsstraße als Fahrradstraße durch weitere Markierungen besser ausgewiesen. In Zusammenarbeit mit der Verkehrssicherheitskommission (VSK), bestehend  aus Polizei, Straßenverkehrs- und  Straßenbaubehörde, habe man überlegt, wie die Situation in der Brahmsstraße verbessert werden könne, um die Sicherheit zu erhöhen.

Zum einen gebe es die Möglichkeit eine unechte Einbahnstraße einzurichten. Dann könnten Fahrzeuge nur von einer Richtung, Radfahrer von beiden Seiten, durchfahren. Anlieger können von Ihrem Grundstück aus in beide Richtungen fahren. Die dortige Straßenbreite sei stellenweise für zwei Fahrzeuge zu gering. Auch könnte die Brahmstraße nur für Anlieger frei gegeben werden (dazu verteilt er einen Plan).

Um die Situation der Fahrradfahrer und Schulkinder im Bereich der Schule zu verbessern, könnte ein Poller an den angrenzenden Wagnerweg gesetzt werden, um eine Sackgassensituation zu schaffen. Allerdings wäre dies problematisch für den Abfallzweckverband und Rettungsdienste.

Es gebe einige Möglichkeiten, daher frage er heute aufgrund der Ortskenntnis den Ortsrat nach seiner Meinung.

 

Ortsbürgermeister Didschies merkt an, bei einer Einbahnstraße könne auf beiden Seiten geparkt werden. Dann käme der Abfallzweckverband nicht mehr durch. Sollte das Parken auf der linken Seite verboten werden, befürchte er ein kleines Chaos.

Herr Weber erklärt, Ziel sei es, den Ortsrat mitzunehmen. Wenn genug Restfahrbahnbreite vorhanden sei, dürfe in einer Fahrradstraße rechts und links geparkt werden. In der Brahmsstraße gebe es zwei Parkbuchten. Mit Schildern könne man vieles verhindern. Man müsse sehen, wie sich die Situation entwickelt. In Westercelle (Dorothea-Erxleben-Weg) funktioniere die unechte Einbahnstraße. Diese sei von den Anwohnern gewollt.

Auf Nachfrage informiert Herr Weber, bei der Einrichtung einer unechten Einbahnstraße könnte man von der Zugbrückenstraße Richtung Schule mit dem KFZ fahren aber nicht mehr zurück.

 

Ortsbürgermeister Didschies schlägt vor, es sollten zunächst Gespräche mit den Müllentsorgern und der Straßenreinigung geführt werden. Dann könnte in der nächsten Ortsratssitzung im neuen Jahr unter Einbindung der Anwohner noch einmal darüber gesprochen werden. Er habe es so verstanden, dass die Fahrradfahrer geschützt werden sollen. Er schätze die Querung von der Haydnstraße über die Zugbrückstraße zur Brahmsstraße für Kinder als gefährlich ein. Dort müssten die Bürgersteige besser ausgebaut werden und Bordsteine abgesenkt werden, damit auch der untere Weg in der Grünanlage genutzt werden könne. Dazu informiert Herr Weber, er habe mit dem Fachbereichsleiter Verkehr und Technische Dienste über den Weg in der Grünanlage gesprochen. Für eine Sanierung stünden keine Gelder zur Verfügung. Es bestehe allerdings die Möglichkeit, an der Zugbrückenstraße und am Wagnerweg Vorfahrtsschilder für Radfahrer anzubringen.

 

Ortsbürgermeister Didschies erklärt, es sollte im nächsten Jahr ein Ortstermin in der Brahmsstraße unter Einbindung der Anwohner mit anschließender Sitzung angestrebt werden.

 

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