16.09.2021 - 4 Entsammlung der städtischen Bestände im Bomann-...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Do., 16.09.2021
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:04
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kultur
Wortprotokoll
Auf die Frage von Herrn Zobel, was der Schrank kosten könne, erläutert Herr Daberkow, dass es vor allem um die museale Nutzung des Schrankes gehe und nicht darum, einen möglichst hohen Preis zu erzielen. Die erste Option sei, den Schrank als museales Objekt zu behandeln und an ein Museum abzugeben, das so eine Sammlungslücke schließen könne. Erst wenn sich kein Museum fände, könne der Verkauf an eine Privatperson in Erwägung gezogen werden. Herr Falkenhagen plädiert dafür, den Schrank an private Interessenten zu verkaufen oder auf eine Auktion einzuliefern. Herr Daberkow führt aus, dass der Suchprozess nach einem Museum noch laufe. Außerdem gebe es museumsethische Rahmenrichtlinien, nach denen der Erhalt und nicht der Verkauf zum Schutz von Kulturgut an erster Stelle stehe. Das Museum sollte nicht vermitteln, dass Geld wichtiger sei als das Bekenntnis zur Kultur. Damit würde ein negatives Zeichen gesetzt. Außerdem schrecke das potentielle Geschenkgeber ab und erschüttere das Vertrauen in das Museum als Ort der Bewahrung von Kultur. Zudem wäre es der Schrank nicht wert, dass man die rote Linie, die zum Schutz von Kulturgut diene, überschreite.
Abstimmung: Fünf Mitglieder des Kulturausschusses stimmen dafür, dass das Museum freie Hand hat, mit dem Schrank zu verfahren, ihn auch kostenlos abgeben könne. Ein Mitglied stimmt dagegen.
