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ALLRIS - Auszug

16.09.2021 - 3 Vorstellung des neuen Spielplans durch Schlosst...

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Wortprotokoll

Herr Döring merkt an, dass er auch in dem sich neu konstituierenden Kulturausschuss über den neuen Spielplan berichten möchte. Die kommende Spielzeit finde nach der coronabedingten Ausnahmesituation zum ersten Mal wieder mit „normalen“ Inhalten statt. Zuvor standen vielfach Ein-Personen-Stücke auf dem Spielplan. Auch die Schulen erhielten wieder Kooperationsangebote, die jungen Menschen einmal im Jahr einen Theaterbesuch ermöglichen sollten. Die Programme seien altersgerecht strukturiert und böten für jede Altersstufe (TheaterFREUNDE, TheaterSTARTER und TheaterENTER) von der KiTa, über die Grundschulen bis zur 10. Klasse das Passende an. Die Schulen könnten die Stücke für das ganze Schuljahr buchen. Für die Grundschulen gäbe es wieder ein Weihnachtsstück mit 60 Aufführungen, aber die Klassen könnten auch ein weiteres Stück buchen und in einem Pass ihre Theatererfahrung über vier Jahre dokumentieren. Die ersten zwei Premieren hätten auch bereits stattgefunden. Das Theater biete unter dem Begriff „Theater hoch drei“ eine Einführung zum jeweiligen Stück durch einen Experten an. Außerdem erlaube das Flex-Abo einen Wechsel der Spielstätten.

 

Herr Döring weist eindrücklich darauf hin, dass die Politik die Entscheidung, ob 2G oder 3G in Kultureinrichtungen gelte, nicht diesen überlassen könne. Fast alle Theaterbesucherinnen und -besucher seien geimpft, es kämen nur sehr wenig Getestete. Insgesamt gesehen hätten viele Menschen trotz vorhandener Schutz- und Hygienemaßnahmen Angst vor Ansteckung. Die Abonnenten kämen immer noch nicht vollständig zurück, obwohl sie fast alle geimpft seien. Hier werde nur eine Erklärung der Impfstrategie durch die Politik helfen.

 

Die fehlenden Einnahmen konnte das Theater durch die coronabedingten Zuschüsse ausgleichen.

 

Herr Zobel fragt, welche Maßnahmen das Theater ergreife, um Abonnenten zurückzugewinnen und ob es Veränderungen im Ensemble gebe. Herr Döring führt aus, dass vermehrt Werbung gemacht werde, Abonnenten gezielt angesprochen würden und auch einige neue Abonnenten gewonnen werden konnten. Die Fluktuation im Ensemble sei wegen Corona so hoch wie nie: Fünf Personen seien in Elternzeit, einige Ensemblemitglieder hätten sich umorientiert, so dass es in der neuen Spielzeit vier fest angestellte neue Schauspielerinnen und Schauspieler gäbe. Außerdem sei ein Ensemblemitglied verstorben. Herr Dr. Jochim spricht sich für die Einführung von 2G im Theater aus.