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ALLRIS - Auszug

16.09.2021 - 5.3 Nachlese "Kultursommer"

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Wortprotokoll

Frau Lohmann berichtet über das erfolgreiche Festival der Darstellenden Künste vom 18. Juni bis 10. September 2021, das von Katharina Witerzens ins Leben gerufen worden sei und ein Podium für Soloselbständige geboten habe. Das Spektrum der Darbietungen reichte von Straßentheater über Tanz, Figurentheater, Musik, Artistik bis zu zeitgenössischer Jonglage – für alle Altersstufen sei etwas dabei gewesen.

 

Neun von zehn Veranstaltungen konnten im Heilpflanzengarten der Stadt Celle, dem Museumshof Winsen, der Naturkontaktstation Wathlingen und dem Findelhof in Bockelskamp stattfinden. Herr Döring bezeichnet die Vernetzung der Akteure als sehr positiv. Sie solle auch in Zukunft beibehalten werden. Allerdings fand das Festival unter besonderen Coronabedingungen statt und unter sehr großem Einsatz aller Beteiligten. In Zukunft sei noch mehr Manpower notwendig, um eine Überlastung einzelner zu verhindern. Herr Fuchs fragt, ob ein Schlussfazit jetzt schon Sinn mache.

 

Es folgt der Bericht von Herrn Rosenbaum, der ein Zwischenfazit zieht. Auch er lobt alle Beteiligten für ihren engagierten Einsatz und betont, dass die Zusammenarbeit gut geklappt habe. „Kultur allerorts“ fand an 27 Orten in Celle und in 16 Geschäften in Winsen statt. Insgesamt erhielten regionale Künstler 45.000,00 Euro. Das Projekt „Manege frei“ habe 20 Veranstaltungen mit insg. 1.700 Gästen gehabt. Die Auszahlung an die Künstlerinnen und Künstler betrug 15.000,00 Euro. Das Projekt „Bühne am Schlösschen“ mit etwa 30 Veranstaltungen erbrachte 3.500 Besucherinnen und Besucher. Die Ausschüttung an die Künstlerinnen und Künstler lag bei 25.000,00 Euro. Alle Projekte seien sehr erfolgreich gelaufen.

 

Herr Dr. Übermuth merkt an, dass das Format der „Bühne am Schlösschen“ für den Veranstaltungsort ungeeignet sei, da sich die Bewohner der nahe gelegenen Wohnanlagen über die Lautstärke der Musik (Hardrock) beklagt hätten. Frau McDowell erwidert, dass die Emissionsmessungen im gesetzlichen Rahmen gelegen hätten. Herr Falkenhagen fand die Veranstaltungen des Kultursommers sehr gut, die Marke solle beibehalten und weiter gepflegt werden, da sie etwas Eigenständiges für Celle darstelle. Herr Döring äußert, dass sich der Kultursommer in der konkreten Form nicht wiederholen werde, die Anschiebung war nur durch überplanmäßige Eigenleistungen überhaupt möglich und die Finanzierung sei über erhebliche Drittmittel gelaufen. Der Zusammenschluss der Akteure allerdings lohne sich, man solle die Lerneffekte diskutieren und mit den Ortsbürgermeistern das Gespräch suchen. Die Form war einmalig und sollte bleiben. Frau McDowell verweist auf den Antrag der Linken für den nächsten Kulturausschuss, wonach die Verwaltung das Gespräch mit den Veranstaltern suchen und die Finanzierung für die Zukunft besprechen sollte, „weil es wirklich schön war“. Man habe sich nun schon den Inhalten des Antrags genähert und die Gespräche darüber sollten im nächsten Kulturausschuss fortgesetzt werden. Herr Falkenhagen fragt, inwieweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung eingesetzt gewesen seien. Frau McDowell führt aus, dass Fachdienst 16 und 41 unterstützt hätten. Herr Falkenhagen erwidert, dass es falsch sei, die Eigeninitiative der Kultur aus der Hand zu nehmen und zu einer Verwaltungsangelegenheit zu machen. Herr Rosenbaum erläutert, dass so eine umfangreiche Organisation nur die Verwaltung übernehmen könne. Sowohl er als auch Frau Nieskens dankten ausführlich der Verwaltung für die Zusammenarbeit und die große Unterstützung.. Herr Zobel ergänzt, dass der Kultursommer auch so positiv zu werten sei, weil die Veranstaltungen über die gesamte Stadt verteilt gewesen wären. Das sei in der Bevölkerung sehr gut angekommen. Herr Döring weist erneut auf das moderne Management der Verwaltung und das gute Networking und die Serviceleistungen hin. Herr Dr. Jochim zieht als Fazit aus der Diskussion, dass der Kultursommer eine gute Chance habe, zu einer nachhaltigen Veranstaltung zu werden. Auch Frau Tekes spricht allen Beteiligten ihren Respekt für die guten Leistungen aus.