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ALLRIS - Auszug

25.02.2021 - 4 Mitteilungen des Eigenbetriebes

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Wortprotokoll

 Hr. Nothdurft berichtet über die Unterkunft und die Zentrale Anlaufstelle (ZAS). In der Unterkunft befinden sich zurzeit 77 Bewohner*innen, hiervon sind unter 18 Jahren 14 Personen in der Unterkunft, Nationalitäten: Syrien, Afghanistan, Irak, Sudan, Marokko, Türkei, Tunesien, Algerien, Guinea, Nigeria, Ruanda, Gambia, Georgien, Bosnien und Herzegowina. Aktuell gibt es keine weiteren Corona Fälle bei Bewohner*innen. Alle zwei Wochen findet eine Sprechstunde durch eine örtliche Arztpraxis in der Unterkunft statt. Es finden kein Kiga, keine Schule und keine Kinder- und Jugendangebote statt. Die Kinder spielen draußen auf dem Spielplatz und malen Ausmalbilder aus, die aufgehängt werden. Eine Lehrerin kommt zweimal in der Woche, um per Post Aufgaben auszugeben und einzuholen. Die Bearbeitung der Aufgaben und Rückgabe ist eher gering. Es finden wieder wöchentlich Verteilungen zu Kommunen und Aufnahmen aus anderen Standorten (BS und Fallingbostel) statt.

Die Sozialberatung der ZAS kümmert sich um diverse Themen der Geflüchteten. Prägend ist derzeit die Pandemiesituation, die leider nicht nur Vereinsarbeit brachliegen lässt oder Sprachkurse nicht stattfinden lässt, sondern bis zum Arbeitsverlust führt. Weiterhin ist die Quote der der Stadt Celle zugewiesenen Geflüchteten übererfüllt sodass derzeit nur bei rechtlicher Verpflichtung neue Personen in Celle aufgenommen werden. Die Übererfüllung wird auch noch einige Zeit weiterbestehen, da u.a. neugeborene Kinder in Celle mit angerechnet werden. Aus Sicht der ZAS ist der Wohnungsmarkt noch weiterhin entspannt. Das zeigt insbesondere die Möglichkeit Geflüchtete aus Obdachlosenunterkünften in selbst angemietete Wohnungen zu unterzubringen.