23.09.2021 - 4 Mitteilungen des Eigenbetriebes
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Do., 23.09.2021
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Nothdurft berichtet kurz über „Demokratie Leben“ und die damit verbundenen 19 Projekte, die in 2021 durchgeführt worden sind. Die Fördersumme für das Jahr 2021 in Höhe von 125.000,- Euro ist voll ausgeschöpft. Förderanträge für das Jahr 2022 können in der Zeit vom 04.10. – 15.11.2021 bei der Koordinierungs- und Fachstelle der CD-Kaserne gestellt werden. Die geplante Demokratiekonferenz konnte unter den Corona Auflagen nicht durchgeführt werden, ein Ersatztermin wird noch mitgeteilt.
Weiterhin informiert er, dass der Antrag der Caritas auf Landesförderung mit der Begründung abgelehnt wurde, dass eher breit ausgerichtete Projekte aus der Bürgerschaft gefördert werden.
Herr Engelen möchte wissen, ob die Information neu wäre. Herr Nothdurft erklärt, dass die Vorlage im Ausschuss für Integration und Soziales am 21.09.2021 behandelt und die entsprechende Information in der Sitzung gegeben wurde.
Weiterhin wird seitens der Betriebsleitung informiert, dass die Quote der der Stadt Celle zugewiesenen Geflüchteten mit 118 Personen übererfüllt ist. Damit erfolgen derzeit keine weiteren Aufnahmen.
Herr Westermann berichtet über die alternative Förderung des Projektes der Caritas in Vorwerk. Das Projekt findet im Quartier Talweg-Nordfeld-Himmelsberg am Rande des Stadtteils Vorwerk im Zeitraum vom 01.04.2021 bis 31.03.2023 statt.
Im Projekt wird der Fokus insbesondere durch Initiierung von Angeboten (u.a. Veranstaltungen, Offenes Café, Feste), Beratung und Netzwerkarbeit (u.a. Förderung der Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schule und Kindergarten) auf die Bereiche, Bildung, Zusammenleben im Quartier, Gesundheit und Freizeit gelegt.
Das Projekt wird gefördert über den Integrationsfonds des Landes Niedersachsen mit einer 90 % Förderung in Höhe von 125.362,- Euro. 10 % Eigenmittel in Höhe von 13.930,- Euro bringt der Projektträger, der Caritasverband Celle, ein.
Des Weiteren findet ein Kooperationsprojekt mit dem Projekttitel „Schätze und Fundstücke“- Integration durch Kunst und Dialog (Workshop für Kinder) „In Bildern von Erinnerungen erzählen“ (Workshop für Erwachsene) mit dem Mehrgenerationenhaus im Zeitraum vom 01.07. bis 13.12.2021 statt. Die Projektfinanzierung erfolgt über das Integrationsbudget der Celler Zuwanderungsagentur. Die geplanten Projektausgaben belaufen sich auf max. 2.800,- Euro.
Ein drittes Projekt findet in Kooperation mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten vom 01.06. bis zum 01.12.2021 statt.
Das Projekt „Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für Frauen“ mit Zuwanderungsgeschichte ist als Tagesveranstaltung am 26.10.2021 geplant. Die geplanten Gesamtausgaben belaufen sich auf 1.600,- Euro. Frau Schrader möchte wissen, ob die teilnehmenden Frauen einen eigenen Beitrag leisten müssen. Herr Westermann verneint dieses.
Herr Westermann berichtet kurz über die Zentrale Anlaufstelle und teilt mit, dass diese nur noch aus fünf Mitarbeitern besteht. Er ist der einzig verbliebene Sozialarbeiter in der Zentralen Anlaufstelle und hat eine Doppelfunktion inne, da er das Team Integration/Demokratie Leben mit Frau Klukon und Herrn Backhaus verstärkt.
Das Netzwerktreffen der Ehrenamtlichen hat nach langer pandemiebedingter Pause am 07.09.2021 stattgefunden. Die Zentrale Anlaufstelle ist seit Juni wieder uneingeschränkt geöffnet, es wird aber vorrangig mit Terminvergabe gearbeitet.
Herr Nothdurft berichtet kurz über aktuelles aus der Unterkunft. Nach wie vor ist eine hohe Belastung in der Unterkunft spürbar, was pandemiebedingt aber auch mit einer sehr hohen Fluktuation bei den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammenhängt. Tagesaktuell sind 146 Personen in der Unterkunft registriert. Fast alle sind unter 60 Jahre alt, davon 40 Kinder.
Frau Schiano möchte wissen, wie lange es dauert, bis die Bewohner an die Kommunen weiter verteilt werden. Frau Gakenholz erklärt, dass das zwischen zwei und drei Wochen dauern kann. Aktuell werden wöchentlich 20 bis 30 Personen aufgenommen und fast genau so viel verteilt. Die hohe Fluktuation der Bewohnerinnen und Bewohner ist mit hohem Arbeitsaufwand in allen Bereichen verbunden. An dieser Stelle lobt Frau Gakenholz die sehr engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Desweiteren teilt sie mit, dass in den letzten drei Monaten erfolgreich zwei Brandschutzübungen durchgeführt worden sind, sowie dass die Schulbetreuung regelmäßig stattfindet.
Es wird derzeit nach einer Alternative für den abgebauten Holzspielplatz gesucht. Aus der Unterkunft ist weiterhin zu berichten, dass mittlerweile nach 5 Jahren Betrieb Unterhaltungsmaßnahmen am Gebäude und der Inneneinrichtung anstehen.
Am 30.09.2021 um 24.00 Uhr endet der Vertrag mit der bisherigen Sicherheitsdienstfirma. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für einen nahtlosen Übergang mit der neuen Firma
