24.03.2021 - 6 Geplante Versetzung des "Pipenpostens" vom "Bra...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Ortsrat Blumlage/Altstadt
- Datum:
- Mi., 24.03.2021
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ortsbürgermeister Dr. Übermuth leitet in die Aussprache zur geplanten Versetzung des „Pipenposten“ ein. Seit Bekanntwerden des möglichen „Umzugs“ im Zuge der Planung zur Umgestaltung des „Brandplatzes“ sei eine heftige politische Diskussion entfacht.
Ortsratsmitglied Engelen begrüßt die Umgestaltung des Areals, jedoch solle der Brunnen am jetzigen Standort verbleiben. Am neuen Standort würde der „Pipenposten“ mit der Partnerschaftspyramide kollidieren, an Wahrnehmung verlieren.
Die Kosten für die Versetzung sollten lieber für andere Dinge ausgegeben werden.
Ortsratsmitglied Jahnke merkt an, dass aus ihrer Sicht keine Notwendigkeit der Versetzung bestehe. Vor 4 Jahren seien die Bürgerinnen und Bürger am Prozess beteiligt worden, danach nicht mehr. Auch der Ortsrat wurde an der Umgestaltung nicht beteiligt, in der Novembersitzung 2020 von der Verwaltung vor vollendete Tatsachen gestellt.
Die Bauarbeiten sollten nicht mit der Außengastronomie kollidieren, fügt sie hinzu.
Ortsratsmitglied Fudeus hätte sich ebenfalls eine bessere Einbindung des Ortsrates gewünscht, befürwortet hingegen die Versetzung des „Pipenposten“.
Dem schließt sich Ortsratsmitglied Köntopp an und teilt mit, dass es sich eher um eine emotionale als um eine sachliche Diskussion handele. Jedoch sollten aus seiner Sicht die Parkplätze am „Markt“ erhalten bleiben.
Ortsbürgermeister Dr. Übermuth stellt zum Ende der Aussprache richtig, dass die Versetzung des Brunnens nicht seine Idee gewesen sei, sondern die der Verwaltung.
In der vorgestellten Planung wirke der „Pipenposten“ wie ein Fremdkörper, er begrüße den Mut der Planer, das Bauwerk an seinen ursprünglichen Platz zurück zu versetzen.
Diesen Mut hätten auch viele Unternehmer gefasst, indem sie in Geschäfte am „Brandplatz“ und in der „Schuhstraße“ investiert hätten. Dies zahle sich nun aus und Celles schönster Platz erfahre eine enorme Aufwertung.
