09.11.2021 - 10 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Neuenhäusen
- Gremium:
- Ortsrat Neuenhäusen
- Datum:
- Di., 09.11.2021
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
1. Verkehrsberuhigung vor der Waldwegschule (TOP 5 am 03.06.2021
Die Verkehrssicherheitskommission (Polizei, Straßenbaulastträger und Verkehrsbehörde) und damit auch die Verwaltung, hat sich in der Vergangenheit wiederholt mit der Thematik befasst und auch schon verschiedene Lösungsansätze umgesetzt bzw. auch wieder zurückgenommen. Das Thema des Parkens vor Grundschulen wird alljährlich durch die Erstklässler und deren Eltern erneut hervorgebracht. Die wichtigste Information zuerst, und das ist immer die größte Befürchtung der Eltern, in den letzten Jahren hat es keinen gemeldeten Schulwegunfall am Waldweg gegeben.
Der Waldweg ist für das gesamte Wohngebiet eine wichtige Verkehrsverbindung, eine Sperrung dieser Straße würde zu Verkehrsverlagerungen in die angrenzenden Straßen mit all ihren negativen Begleiterscheinungen führen. Auch wird eine Sperrung der Straße die Anzahl der Elterntaxis nicht reduzieren, vielmehr ist durch die fehlende Weiterfahrmöglichkeit mit mehr Rangierverkehr zu rechnen.
Der Vorschlag, ein absolutes Haltverbot um den Schulbereich zu legen, würde ebenfalls nur zu einer Verlagerung führen bzw. aufgrund des Parkdrucks in diesem Gebiet Eltern dazu verleiten, ihr Kind verbotenerweise doch nur kurz aussteigen zu lassen.
Die Einrichtung von einseitigem Haltverbot im Waldweg brächte keine Verbesserung der Situation, vielmehr brächte es gerade im Begegnungsverkehr Probleme mit der Vorfahrtsberechtigung bzw. verleitet zum schnellerem Fahren, denn parkende Fahrzeuge dienen im Grunde auch der Geschwindigkeitsreduzierung.
Die geltenden Verkehrsregeln für einen verkehrsberuhigten Bereich sollten eigentlichem jedem Fahrzeugführer bekannt sein. Um diese Verkehrsregeln allen Beteiligten besser deutlich zu machen, bedarf es einer stetigen Kommunikation zwischen Schule, Schulelternrat und Eltern. In vielen Grundschulen wird versucht ähnliche Situationen zu lösen, sei es durch Verkehrshelfer oder den sog. Schulbus auf Füßen.
Abschließend ist zu sagen, dass die Verwaltung nach Abwägung aller Vorschläge, der in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen und nach Inaugenscheinnahme der Örtlichkeit es nicht für erforderlich hält die Verkehrssituation durch verkehrslenkende Maßnahmen zu verändern. Stichpunktartige Kontrollen durch die Polizei bzw. die Überwachung des ruhenden Verkehrs werden weiterhin erfolgen.
Aus dem Ortsrat wird dazu angefragt bzw. gebeten:
- In welchem Umfang wurden die Anwohner angehört und eingebunden?
- Die Fachverwaltung soll auf Wunsch des Ortsrates im nächsten Ortsratstermin zum aktuellen Stand vortragen, auf Einzelheiten des Antrages eingehen und Fragen direkt beantworten.
2. Überwachung des ruhenden Verkehrs im Quartier um das Landgestüt
Momentan finden keine regelmäßigen Überwachungen des ruhenden Verkehrs im Bereich des Landgestüts statt. Lediglich auf Hinweise der Polizei oder Beschwerden von Anwohnern werden Überwachungen punktuell durchgeführt. Die Verwaltung erstellt gerade in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdiensten ein Konzept, wie auch in dichtbesiedelten Gebieten mit hohem Parkdruck die Einhaltung der Verkehrsregeln unter Berücksichtigung aller auftretenden Interessen geregelt werden kann.
Dazu fragt Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt an:
- Wann soll das angekündigte Konzept der Verwaltung vorliegen (die Anwohner fragen ständig dazu bei ihm nach und haben Angst vor Bußgeldern)?
