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ALLRIS - Auszug

19.01.2022 - 9 Sachstand Digitalisierung Grundschulen

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Wortprotokoll

Fachdienstleiter Schulen Herr Lehmann stellt den Sachstand des Projektes anhand der angefügten Übersicht über die Teilprojekte detailliert vor.

Einleitend stellt er fest, dass man nach dem Projektstart mit der Zielfindungsphase in 2020, in 2021 die Konzepte zur Realisierung der einzelnen Teilprojekte erarbeitet und erste sichtbare Ergebnisse in den Schulen erzielt hätte.

 

Im Jahr 2022 wolle man nun „richtig durchstarten“ und entsprechend investieren.

 

Das Highlight sei, dass man bereits bis zum Sommer 2022 alle Schulen flächendeckend mit WLAN ausstatten würde. Mit Erreichen dieses Meilensteins hätte man die elementare Basis für die intensive Nutzung von Endgeräten gelegt.

 

Um die Schulen infrastrukturell auf ein zukunftsfähiges Level zu heben, fehle dann noch der Anschluss der verbleibenden 8 von 14 Schulen an das Breitbandnetz. Dafür hätte man alle erforderlichen Verträge geschlossen. Man sei diesbezüglich nun vom Baufortschritt der einzelnen Anbieter abhängig.

 

Besonders erwähnenswert sei für 2022 auch, dass man nun in einer Projektphase sei, in der die produktive Nutzung der Technik in den Schulen

  • mit neuen Endgeräten für Schüler und Lehrkräfte
  • und den ersten digitalen Boards  im Unterricht begonnen hätte.

Nach Auswertung der Erkenntnisse des aktuell laufenden Pilotbetriebs würde anschließend in den einzelnen Bereichen der weitere Ausbau angegangen werden.

 

Ratsfrau Künstler stellt folgende Fragen, die Herr Lehmann wie folgt beantwortet:

      Gibt es einen gestaffelten Support (Z.B. First Level - Lehrkräfte, Second Level Supportfirma)

Antwort: Derzeit läuft der gesamte Support zentral über die KDO. Ob das so bleibt, werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

      Wird für das Management der Endgeräte ein „Mobile Device Managementsystem“ (MDM) genutzt und haben auch Lehrkräfte direkten Zugriff darauf?

Antwort: Ja, es wird das MDM „Relution“ genutzt, welches derzeit nur vom zentralen Support bedient wird.

      nnen Lieferschwierigkeiten bei der Hardware die Fertigstellung des WLANs im Sommer gefährden?

Antwort: Da alle nach derzeitigem Kenntnisstand benötigten Hardware-Komponenten bereits beschafft wurden, könnten grundsätzlich nur noch coronabedingte Personalausfälle ein Hindernis werden.

      Werden die Schulen die Möglichkeit erhalten, schulindividuelle Apps/Software einzusetzen?

Antwort:  Bei der Auslieferung der neuen Ipads hätte man zunächst einen einheitlichen Standard ausgeliefert. Selbstverständlich wird es darüber hinaus auch die Möglichkeit geben, schulspezifische Software einzusetzen, was technisch unproblematisch sei. Es müssten allerdings noch entsprechende Budgetregeln festgelegt werden, um die Gleichbehandlung der Schulen sicherzustellen.

 

Ratsfrau Fiß fragt, ob der Breitbandanschluss einzelner Schulen auch dann umgesetzt werden könnte, wenn die für die Stadtteile angesetzte Quote nicht erreicht wird. Dies kann bejaht werden. Wenn die Anbieter SVO bzw. Deutsche Glasfaser wider Erwarten nicht ausbauen sollten, müsse der Landkreis Celle mit Vodafone wieder in seine grundsätzliche Zusage eintreten.

 

Ratsfrau Thomsen bittet um Klärung, ob die Lehrerendgeräte entgegen der Planung mit MS-Office anstatt mit Libre Office ausgestattet werden können?

Der Fachbereichsleiter Bildung und Kultur Herr Nerreter erläutert die generelle Problematik, dass das Land Niedersachsen keinerlei Mittel dafür zur Verfügung stellen würde und die Stadt bereits jetzt für die Ausstattung der Landesbediensteten erhebliche Mehraufwände aus städtischen Mitteln erbringen würde.  Daraufhin entsteht eine Diskussion im Ausschuss, ob die Stadt nicht eigene städtische Haushaltsmittel für die Ausstattung der Lehrergeräte mit MS-Office zur Verfügung stellen könnte.

Letztendlich stellt Fachdienstleiter Schulen Herr Lehmann klar, dass die Verwaltung daran interessiert sei, dass die Lehrerendgeräte produktiv im Unterricht zum Wohle der Schülerinnen und Schüler verwendet werden können.

Vor dieser Prämisse würde man kostenneutrale Möglichkeiten betrachten. Er sei zuversichtlich, dass kurzfristig eine geeignete Lösung gefunden werde.

 

Ratsherr Falkenhagen merkt an, dass er sich zum Thema „Digitalisierung der Schulen“ durch die regelmäßigen Berichte im Ausschuss außerordentlich gut informiert fühle. Der Ausschuss signalisiert Zustimmung. Der Ausschussvorsitzende Herr Ohl stellt abschließend fest, dass man auf dem richtigen Weg sei, wenn man bedenken würde, wo man vor 2 Jahren stand und bedankt sich insbesondere bei Herrn Lehmann für die bisherige Arbeit.

 

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Beschluss:

 

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Anlagen