22.11.2022 - 4 Schülerstatistik vom 08.09.2022
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Di., 22.11.2022
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- 40 Schulen
- Ziele:
- Sicherung und Schaffung von eigenen kommunalen Strukturen für lebenslanges Lernen
Wortprotokoll
Die Verwaltung legt eine korrigierte Fassung der Schülerstatistik vor. Bei den Gesamtzahlen der Jahre 2020 und 2021 lag ein Summenfehler vor. Der Fachdienstleiter Schulen Herr Lehmann erläutert, dass an einigen Standorten ein Anstieg der Schülerzahlen zu verzeichnen sei. Am Standort Klein Hehlen reichten die Räumlichkeiten nach dem Wegzug der Sprachheilschule und dem Umbau aus. An der GS Heese-Süd stünden noch ausreichend Räume aus Hauptschulzeiten zur Verfügung. An der Grundschule Groß Hehlen gebe es ein Problem mit der Größe der Mensa. Die Verwaltung arbeite derzeit an einer Lösung.
Ratsherr Falkenhagen erkundigt sich nach der Unterrichtsversorgung. Die schulfachliche Dezernentin Frau Carstensen erläutert, dass die Unterrichtsversorgung derzeit zwischen 88 und 100 % läge. Lediglich an der Grundschule Altencelle bestünde derzeit ein nennenswerter Bedarf, dort werde zum zweiten Schulhalbjahr nachgebessert.
Ratsfrau Thomsen möchte wissen, was aus der Erhebung der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund folge und warum im Schuljahr 2022/23 keine Sprachlernklassen eingerichtet worden seien. Frau Carstensen erläutert, dass auch im nächsten Schuljahr keine Sprachlernklassen eingerichtet werden. Für die Schulen bestünde die Möglichkeit auf Antrag und mit einem Konzept zusätzliche Förderstunden zu erhalten. Beim letzten Durchgang seien die Förderstunden von allen antragstellenden Schulen mit minimalen Kürzung genehmigt worden.
Auf Nachfrage von Ratsherrn Ohl bestätigt Frau McDowell, dass die Zahlen der Kinder mit Migrationshintergrund indirekt im Hinblick auf den Einsatz von Schulsozialarbeitern beobachtet wurden. Die Zuständigkeit für die Schulsozialarbeit liege beim Land Niedersachsen. Leider hätte noch nicht alle Schulen flächendeckend Schulsozialarbeiterstellen erhalten. Frau Carstensen ergänzt, dass auch diese Bedarfe nach Antragstellung durch die Schulen befriedigt werden. Der Fachdienstleiter Herr Lehmann merkt an, dass an allen Standorten mit einem sehr hohen Migrationsanteil bereits Schulsozialarbeiter vom Land eingesetzt werden. Eine Versorgung aller Grundschulen mit Schulsozialarbeiterstellen wäre zu begrüßen.
Ratsherr Ohl fordert den Ausbau der Schulkindergärten, da die Rückstellungen bei den Einschulungen die Kindertagesstätten belaste. Frau Carstensen führt aus, dass es in der Entscheidung der jeweiligen Grundschule stehe einen Antrag zu stellen. Wegen des aktuellen Personalmangels sei es aber schwierig neue Schulkindergärten zu realisieren. Außerdem gebe es unterschiedliche pädagogische Sichtweisen. Die Eingangsstufe könne den Schulkindergarten ersetzen. Hier könnten die Kinder in der ersten und zweiten Klasse bis zu drei Jahre unterrichtet werden.
Frau Gothe ergänzt, dass einige Schulen versuchen würden, durch innere Differenzierung und den Einsatz von Ehrenamtlichen den Kindern zu helfen.
Ratsherr Falkenhagen möchte wissen, warum an einigen Standorten so viele Kinder aus anderen Schulbezirken beschult werden. Frau Carstensen erläutert, dass Ausnahmegenehmigungen vom Schulbezirk nur bei Vorliegen bestimmter Gründe, z.B. dem Vorliegen einer besonderen Härte genehmigt werden. Hierbei ginge es oft um die Betreuung der Kinder nach der Schule. Die Eltern würden einen Antrag bei der zuständigen Schule stellen. Der Antrag ginge nur dann zur Entscheidung an die Rechtsabteilung des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung, wenn eine der betroffenen Schulleitungen eine abweichende Einschätzung habe.
Anlagen zur Vorlage
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