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ALLRIS - Auszug

27.01.2022 - 5 Feuerwehrstandort Vorwerk - aktueller Sachstand

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Wortprotokoll

Die Ortsbürgermeisterin berichtet, dass die Unterschriftenaktion des Ortsrates gut laufe. Die ortsansässigen Firmen Barilla Wasa, Hartmann und Anders würden diese Aktion unterstützen und hätten Listen in ihren Betrieben ausgelegt. Bezüglich der Sitzung des Feuerschutzausschusses am 20.01.2022, in der die Thematik „Sachstand Feuerwehrgerätehaus Groß Hehlen/Vorwerk“ sowohl im öffentlichen als auch im nichtöffentlichen Teil behandelt worden sei, merkt sie an, dass sie so eine Sitzung noch nicht erlebt habe. Diese sei sehr emotional und mit intensiven Diskussionsbeiträgen geführt worden. Als Fazit stelle sie fest, dass für solch einen Prozess eine offene und ehrliche Kommunikation mit gegenseitigem Respekt unerlässlich sei. Zudem sollten alle Beteiligten rechtzeitig und umfassend mitgenommen werden. Einige hätten in den letzten Jahren bei diesem Vorhaben gesundheitliche Beeinträchtigungen davongetragen und das dürfe nicht sein. Weiterhin seien von gewissen Akteuren verbale Attacken geführt worden, die nicht akzeptabel sind. Diesbezüglich sollten sie ihr Verhalten mal hinterfragen. Der Ortsrat habe zuletzt Bedarf gesehen, diese Angelegenheit nochmal aufzugreifen, wobei in der o. g. Fachausschusssitzung zum Teil der Vorwurf gekommen ist, dass der Ortsrat zu spät tätig geworden sei. Der Ortsrat setze sich hier weiterhin ein, denn viele Bürger/innen würden sich fragen, ob der Brandschutz im Ortsteil noch gegeben ist, wenn der Standort Vorwerk aufgegeben wird. Besondere Gefahrenpotentiale sehe sie u. a. durch die vielen Betriebe, Hochhäuser und Wohnungsblocks. Zudem habe die Feuerwehr diverse Vorhaben im Ortsteil stets unterstützt. 

 

Weiterhin führt die Ortsbürgermeisterin aus, dass Ortsratsmitglied Hagedorn, die ebenfalls Mitglied des Feuerschutzausschusses ist, an der Sitzung am 20.01.2022 nicht teilgenommen habe und durch einen CDU-Fraktionskollegen vertreten worden sei. Hier hätte sie sich gewünscht, dass sie die Ausschusskollegin im Vorfeld darüber in Kenntnis setzt. Ortsratsmitglied Hagedorn räumt ihr Versäumnis ein und bedauert, sich nicht gemeldet zu haben. Sie sei an diesem Tag verhindert gewesen und hätte auch nicht vermutet, dass bei dem Tagesordnungspunkt „aktueller Sachstandsbericht“ so eine heftige Debatte geführt wird. Sonst hätte sie versucht, eine Teilnahme zu ermöglichen, um die Ortsbürgermeisterin in der Sitzung zu unterstützen. Ortsratsmitglied Zink zeigt sich enttäuscht, dass Ortsratsmitglied Hagedorn bei diesem für den Ortsteil Vorwerk so wichtigen Thema nicht im Feuerschutzausschuss präsent war. Die Genannte merkt dazu an, dass sich durch ihre Sitzungsteilnahme am 20.01.2022 an der von der Verwaltung getroffenen Entscheidung auch nichts geändert hätte. Sie finde es nicht gerecht, dass sich einige Ortsratsmitglieder jetzt verärgert zeigen, denn sie habe sich stets für den Ortsteil eingesetzt und es sei für sie in letzter Zeit nicht immer einfach gewesen, ihren Standpunkt an geeigneter Stelle zu vertreten. Ortsratsmitglied Zink entgegnet, dass ein Mandat allumfassend sei und nicht nur für Tagesordnungspunkte gelte, bei den Entscheidungen getroffen werden.

 

Abschließend merkt die Ortsbürgermeisterin an, dass man die Unterschriftenaktion des Ortsrates weiter positiv begleiten wolle.