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ALLRIS - Auszug

06.10.2022 - 8.1 Sachstand der Bauarbeiten des Wasserauffangbeck...

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Wortprotokoll

Die Verwaltung teilt mit:

 

-          Bisher wurde das Regenwasser im Bereich der Hohen Wende über das Grundstück der Firma Luhmann abgeleitet (über Kanäle in den Vorwerker Bach).

 

-          Da sich die Firma Luhmann flächenmäßig erweitert hat, war dies nicht mehr möglich.

 

-          Im Rahmen der Erschließung des Kasernengeländes an der Hohen Wende und der Sprengerstraße ist ein neues Entwässerungskonzept entwickelt worden (Anm.: dieses wurde von der Unteren Wasserbehörde genehmigt).

 

-          Das Regenwasser im Bereich des Kasernengeländes und der Sprengerstraße wird über Kanäle ins Wasserauffangbecken geleitet und dort gesammelt (inkl. Vorreinigung und Klärbecken). Dort wird es dann gedrosselt in den Vorwerker Bach abgeleitet, damit bei Starkregenereignissen dieser Bach nicht überläuft. 

 

-          Baubeginn war im Mai 2022. Derzeit wird das Wasser über einen Graben abgeführt.

Erdbecken und Umfahrung sind zu 80% fertiggestellt, Einlaufbereich und Reinigungsbauwerk sind fertig.

Noch fehlt das Drosselbauwerk, dessen Baubeginn für Mitte Oktober vorgesehen ist.

Fertigstellung der Anlage ist bis Ende 2022 geplant.

 

Der Ortsrat bittet um Auskunft, ob das Gelände nach Fertigstellung öffentlich zugänglich sein wird.

 

Als Nachtrag zum Protokoll teilt die Verwaltung mit:

 

Dieses Regenrückhaltebecken nimmt sämtliche Niederschläge der ehemaligen Kaserne, der Straße „Hohe Wende“ sowie der „Sprengerstraße“ und dem dort ansässigen Gewerbegebiet auf.

Insbesondere bei Starkregenereignissen ist damit zu rechnen, dass dieses Becken einstaut.

Diese Einstauung, mit einem Volumen von bis zu 1.285m³ kann über mehrere Stunden andauern, da das Niederschlagswasser gedrosselt dem Entwässerungsgraben zugeführt wird.

 

Es verfügt über mehrere technische Ausstattungen und Bauwerke, die zum Teil größere Dimensionen erlangen und einzeln nicht zu schützen sind.

Aus betrieblicher Sicht und im Hinblick der allgemeinen Sicherheit handelt es sich bei der gesamten Anlage um ein „technisches Bauwerk“.

 

Das Gelände erhält eine Einfriedung und wird komplett mit einem 1,80m hohen Stabgitterzaun und zwei Zufahrtstoren ausgestattet.

Somit steht dies Gelände der Öffentlichkeit später nicht zur Verfügung.

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Anlagen