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ALLRIS - Auszug

07.09.2023 - 7.2 Schulwegplanung Grundschule Westercelle

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Der Fachdienstleiter Verkehr Herr Frohnert berichtet über den Sachstand bei der Schulwegplanung für die Grundschule Westercelle.

Die geplanten Hol- und Bringzonen seien in der Nähe der Schule in den Bereichen Triftweg, Bruchhagen und Dasselsbrucher Straße geplant, da aus Sicht der Verkehrsplanung weiter entfernt liegende Hol- und Bringzonen weniger Akzeptanz erfahren würden. Im Bereich der Hannoverschen Straße sei eine 30 km/h-Zone geplant. Umlaufgitter entlang der B3 sollen ungehinderte Querungen vermeiden.

 

Im Mittelpunkt der Planung stehen die Straßenquerungen und Querungshilfen. Die Dasselsbrucher Straße ist nur teilweise auf 30 km/h verkehrsberuhigt. Der Rest der Dasselsbrucher Straße soll mit Fertigstellung des Neubaus ebenfalls in eine 30 km/h Zone umgewandelt werden.

 

Alle Maßnahmen sollen möglichst bis zum nächsten Schuljahreswechsel umgesetzt werden.

 

Ratsherr Stammwitz weist auf die problematische Situation in der Bienenstraße hin. Die Kinder müssten die Ampel in der Liebigstraße nutzen um die Straße zu queren. Er schlägt vor, Ampel in die Bienenstraße zu verlegen oder eine zusätzliche Ampelquerung vorzusehen. Herr Frohnert weist darauf hin, dass der Zugang zu dem Edeka-Markt und andere Aspekte zu beachten sind.

Herr Riebandt verweist auf Herr Alvermann und Herr Wichmann von der Polizei die als Fachleute eingebunden seien. Insgesamt sei es aufgrund der Geschwindigkeiten die auf der Hannoverschen Straße gefahren werden eine schwierige Situation. Die Bienenstraße sei tatsächlich gefährlich, 2 Signalanlagen seien auf der kurzen Strecke allerdings nicht zulässig.

Eine Verlegung müsse geprüft werden.

 

Ratsfrau Fündeling weist darauf hin, dass alle Strecken mit den Kindern abgegangen werden. Elternanfragen werden an Herrn Frohnert zur Berücksichtigung weitergeleitet. Es sei geplant nach Schulstart im Herbst 2024 noch mal zu überprüfen welche Wege die Kinder tatsächlich gehen.

 

Ratsfrau Thomsen sieht die Schulwegeplanung kritisch. Wenn der Schulweg enge und unübersichtliche Passagen aufweist, werde dieser von den Eltern abgelehnt und das Auto benutzt. Die Nähe der Hol- und Bringzonen an der Schule berge zusätzliche Sicherheitsrisiken.

 

Ratsherr Ohl dankt Herrn Frohnert für den Vortrag und fragt nach, ob es nicht denkbar sei die Straße Im Bruchhagen als Einbahnstraße auszuweisen. Herr Frohnert stellt klar, dass diese Idee bereits verworfen wurde, da erhebliche Nachteile für die Anlieger und mehr Verkehr entstehen würden.

 

Auf Nachfrage von Frau Grote bestätigt Herr Frohnert, dass der Triftweg in eine Fahrradstraße umgewandelt werde.

 

Ausschussvorsitzender Ratsherr Ohl fragt nach, ob die Hol- und Bringzonen im Triftweg nicht südlicher gebaut werden könnten. Fachdienstleiter Herr Frohnert verneint dies wegen der dort ansässigen Arztpraxen. Er gehe aber davon aus, dass es wie geplant klappen könnte.

 

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Anlagen