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ALLRIS - Auszug

17.01.2023 - 4 Haushalt 2023 - Zuständigkeitsbereich des Kultu...

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Wortprotokoll

Fragen an Herrn Daberkow, Frau Moderow und Frau Schneidewind nach dem Vortrag über Haushalt IKVS

 

 

Herr Dr. Hörstmann fragt: Wäre es günstiger, die im Haushalt über die nächsten Jahre verteilten Baumaßnahmen zu bündeln?

 

Antwort Herr Daberkow:

 

Diese Frage kann der Baubereich beantworten, da die Zuständigkeit dort liegt. Die eingestellten Summen dürften jedoch eher als Kostenüberschlag zu verstehen sein. Mit der konkreten Planung der Maßnahmen im zeitlichen Ablauf werden sicher noch Abweichungen (und auch Bündelungen) entstehen.

 

Herr Falkenhagen fragt nach der der Rezertifizierung des Museumsgütesiegels

 

Herr Daberkow stellt kurz das Verfahren der Zertifizierung durch den Museumsverband Niedersachsen-Bremen dar. Für das Bomann-Museum (mit dem zugehörigen Residenz- museum) ist es bereits die dritte Runde (nach 2009 und 2016). Das erneute Verfahren bringt u. a. die strukturierte Reflexion der eigenen Arbeit mit sich, z. B. durch die Überprüfung und Aktualisierung grundlegender Konzepte. Der Prozess läuft das ganze Jahr und soll Ende 2023 mit einer erneuten Zertifizierung enden.

 

Herr Zobel fragt zu Produktzielen und Maßnahmen nach dem Celle Tag?

Herr Daberkow antwortet, dass dieser einmal im Quartal am eintrittsfreien Samstag als Angebot insbesondere für Familien und junge Besucher durchgeführt werde. Mit ca. 300 400 Besuchern am Tag ist die Resonanz sehr erfreulich. Die Museumspädagogik stellt den Celle Tagt unter wechselnde Themen, um das Angebot für Stammbesucher attraktiv zu halten, z. B. Fachwerk, Textile Themen, Schmieden.

 

Herr Zobel fragt: Wie viele Schulklassen kamen, gibt es positive Tendenzen?

 

Antwort Herr Daberkow: Es ist gut angelaufen und es kommen wieder mehr Klassen. In den Schulen kehrt wieder mehr Normalität ein. Ein Lehrerinformationstag fand mit 20 Teilnehmenden von allen Schultypen ebenfalls eine sehr gute Resonanz. Zur Frage nach  der überraschend niedrigen  Besucherzahl zur Jahresmitte 2021 gegenüber 2020: Herr Daberkow verweist auf die Schließungen durch den Lockdown: Während 2020 bis Mitte März noch Normalbetrieb war, war die Schließung in der 1. Jahreshälfte 2021 weitaus länger. In 2022 sind die Zahlen hingegen wieder deutlich angestiegen.

 

Zum Investitionsprogramm wird nach dem Budget zur Anschaffung von Kunstgegenständen gefragt (Was wird davon gekauft und in welchem Umfang?).

 

Herr Daberkow erklärt, dass es sich dabei um eine pauschale Bereitstellung von Mitteln handle, damit das Museum kurzfristig agieren könne. Damit würden z. B. Einkäufe bei Auktionen getätigt, die im Vorfeld nicht planbar sind. 2022 wurden aus diesem Ansatz mehrere Ölgemälde gekauft, ohne dass der Betrag ausgeschöpft wurde.

 

Herr Falkenhagen fragt wo die Mittel aus dem Verkauf der Gemälde und des Porzellans an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten seien.

Herr Daberkow antwortet, dass das Geld überwiesen sei. Wo genau die Mittel für das Museum nun eingestellt werden, müsse jedoch noch mit der Kämmerei geklärt werden. Wie lange die Klärung dauert, kann er nicht sagen. Herr Falkenhagen nennt als Anlass seiner Frage, dass der Zugriff des Museums auf die Mittel unbedingt gewährleistet sein müsse.

 

 

Herr Dr. rstmann fragt nach der Umsetzung Raumkonzeptes für die Bibliothek

Das Konzept für die Bibliothek „Neues Denken, neue Räume“ ist fortgeschrieben und wird den neuen Erfordernissen angepasst. Die Mittel sollten auf drei Jahre aufgeteilt werden (305 Tsd Euro). Es soll mit dem 1. und 2. OG begonnen werden. Das ganze Haus kann nicht auf einmal instandgesetzt werden. Die Jugend- und Kinderbibliothek bedürfen dringend einer optischen Revision. Es verändert sich viel in der Bibliothek. FD 65 ist für die Planung und Umsetzung der Baumaßnahmen zuständig.

Herr Falkenhagen fragt, wann war der KA zuletzt in der Stadtbibliothek war?

Eine Kulturausschusssitzung fand 2018 oder 2019 in der Bibliothek statt. WLAN ist vorhanden, die Außengeräusche durch den Verkehr und die Busse wurden seinerzeit als störend empfunden.

Herr Rentsch fragt nach den wesentlichen Inhalten der digitalen Transformation?

Frau Moderow antwortet, dass der Medienbestand sich rasant verändert. Enzyklopädien wie der Brockhaus werden seit Jahren nicht mehr aufgelegt. Veränderungen werden durch Datenbanken kompensiert. Filmstreaming wird angeboten, das Angebot kann allerdings gegen Spotify nicht konkurrieren. Ein Angebot an EBooks und EPaper wird über die Onleihe Niedersachsen realisiert. Es werden Programmierangebote für Kinder durchgeführt.

Onleihe: Herr Rentsch nutzt die Onleihe regelmäßig und erkundigt sich nach dem Grund für unvollständige Trilogien in der Onleihe. Die Nutzung von EBooks durch Bibliotheken ist der Nutzung von Printmedien nicht angeglichen. Dies muss politisch über den Bundestag gelöst werden. Frau Moderow prüft den speziellen Fall und gibt Herrn Rentsch Rückmeldung.

 

Herr Zobel fragt, an welcher Stelle des Haushalts die Kosten für die Herrichtung des Direktorenhauses für die Nutzung durch die Stadtbibliothek zu finden sind?

Frau Moderow führt aus, dass es ein Refresh der EDV geben muss. 6 Arbeitsplätze werden in das Rektorenhaus einziehen.

Herr Nerreter teilt mit, dass das Direktorenhaus nicht umgebaut wird. Die Beschaffung der Möbel erfolgt aus dem allgemeinen Haushaltsansatz. Auch die IT-Ausstattung wird aus dem allgemeinen IT-Haushaltstitel finanziert. Im Haushalt des Fachbereichs 4 befinden sich daher keine Haushaltsmittel für das Direktorenhaus.

 

Herr Falkenhagen fragt, was mit ausgesonderten Lexika passiert?

 

Frau Moderow antwortet, dass sie unter anderem auf dem jährlichen Flohmarkt verkauft werden. Eine moderne Stadtbibliothek hat keinen Auftrag und keine Möglichkeit, alte Bestände zu magazinieren.

 

Herr Rentsch fragt: Wofür sind die Fördermittel im Rittersaal (15.000 Euro)?

 

Frau Schneidewind erklärt, dass das Geld für eine neue Bühne für den Rittersaal vorgesehen ist.