13.12.2023 - 11 Evaluation der probeweisen Schulhoföffnung (Gru...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Klein Hehlen
- Gremium:
- Ortsrat Klein Hehlen
- Datum:
- Mi., 13.12.2023
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ortsbürgermeisterin Abenhausen erläutert die Historie. Die Idee zur probeweisen Öffnung des Schulhofes sei im August 2022 im Rahmen einer Ortsteilbegehung mit dem Oberbürgermeister entstanden. Der Versuch sei von April 2023 bis jetzt gelaufen.
Herr Nerreter (Fachbereichsleiter Bildung und Kultur) informiert, im Rahmen der Schulhoföffnungen in Garßen und Groß Hehlen habe man positive Erfahrungen gesammelt. Da die Grundschule Klein Hehlen im Vorfeld Bedenken geäußert habe, wurde eine Probezeit vereinbart. Im Vorfeld habe man sich Gedanken über die Nutzungsmöglichkeiten gemacht. Im Konsens folgte die Öffnung aus Richtung Schubertstraße/Park. Zudem seien Schilder mit Ver- und Geboten angebracht worden. Seine Kollegen und er hätten die Wahrnehmung, dass dort viele fröhlich spielende Kinder anzutreffen seien. Kein Fachdienst hätte bisher Probleme gemeldet.
Am vergangenen Samstag sei eine lange Email von der Schulleitung eingegangen. Dort seien einige Probleme geschildert worden. Daraufhin habe er sich noch einmal mit Kollegen unterhalten. Aus deren Sicht sei es in der Vergangenheit schlimmer gewesen, als die „Party-Jugendlichen“, die sich jetzt auf der Allerinsel aufhalten, dort über den Zaun gestiegen seien.
Die Verwaltung spreche sich für die weitere Öffnung des Schulhofes aus.
Sodann wird die Sitzung ab 19:28 Uhr für Bürgerfragen unterbrochen.
In diesem Rahmen wird vom Schulelternrat informiert, eine Petition sei gestartet worden. Vor 1-2 Wochen seien Kinder abends auf dem Dach des Ofratraktes gewesen. In der Schulvorstandssitzung habe man sich einstimmig gegen eine weitere Öffnung ausgesprochen. Daher die Bitte an den Ortsrat die Bitte dies mitzutragen.
Ortsratsmitglied Stolze erklärt, durch eine Schließung könne nicht verhindert werden, dass Kinder auf das Dach steigen. Der Ortsrat habe sich im Vorfeld darüber verständigt, die Entscheidung der Schule mitzutragen. Allerdings werde alles was bisher passiert sei, mit der Öffnung in Verbindung gebracht.
Die Schulleitung berichtet, diejenigen die Scherben und Kippen hinterlassen seien nicht die Jugendlichen, sondern junge Erwachsene. Abends werde der Schulhof nicht gesäubert und morgens könne der Müll vor dem Unterricht nicht entfernt werden. Die Hinweise auf den Schildern würden nicht eingehalten.
Eine Bürgerin merkt an, sie gehe oft dort vorbei und sehe glückliche Kinder spielen. Sie würde es schade finden, wenn bei einer Schließung der Schulhof an den Wochenenden und in den Ferien ungenutzt bliebe. Da der Schulhof gut ausgestattet sei, würden einige Eltern mit ihren Kindern dort Sport betreiben. Mehr Kontrolle sei wichtig. Es wäre schade, wenn dort nur die Grundschüler spielen könnten.
Ortsratsmitglieder Katanic und Graap erklären, das Problem seien nicht die spielenden Kinder, sondern ein anderer Personenkreis. Eine Schließung beseitige wahrscheinlich nicht die Probleme.
Auf Nachfrage aus dem Ortsrat informiert Herr Nerreter, das Hausrecht könne durch die Schule weiterhin ausgeübt werden. Leider habe es vorher keinen Hinweis über die Probleme an die Stadt gegeben. Daher habe es keine Möglichkeit gegeben zu reagieren.
Ein Bürger regt an, einen anderen Ort für ein Fuß- u. Basketballplatz im Ortsteil zu suchen. Die Verbote müssten dann überwacht werden.
Eine Lehrerin berichtet, vorher wären dort keine Scherben gewesen. Die verursachenden Gruppen kämen abends/nachts. Daher wäre dann die Ausübung des Hausrechts nicht möglich.
Ende der Unterbrechung: 19:48 Uhr.
