Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Auszug

06.06.2007 - 4.1 Waldwegquartier (u. a. Elderhorststraße, Waldwe...

Reduzieren

Ortsbürgermeister Ehlers weist einleitend auf die aktuelle Verkehrssituation in der Elderhorststraße hin. Insgesamt sei seit der Öffnung des Holzhofes eine leichte Verbesserung eingetreten.

Bürgeranhörung von 19:18 bis 19:35 Uhr

Aus der Bürgeranhörung wird aufgegriffen, dass die Anwohner der Elderhorststraße sich insbesondere durch das stetig wachsende Verkehrsaufkommen sowie die starken Geschwindigkeitsüberschreitungen und den damit verbundenen erhöhten Lärmpegel belästigt fühlen würden. Auch handele es sich um einen empfohlenen Schulweg, jedoch werde der Gehweg als Fahrbahn missbraucht, so dass die Sicherheit der Kinder nicht gegeben sei. Da Hinweisschilder auf die Tempo 30 – Zone keine Wirkung zeigen würden, fordern die Anwohner eine bauliche Veränderung, damit die Elderhorststraße verkehrlich unattraktiv würde; schließlich hätten sie hohe Kostenbeiträge für den Ausbau zur Anliegerstraße zahlen müssen. Aus dem Ortsrat wird angetragen, dass das Fehlverhalten von Autofahrern durch Anpassung der Verkehrssituation nur belohnt würde. Vielmehr müsse die „Erziehung“ über den Geldbeutel erfolgen. Auch würden Schwellen (kleine runde Metallteile) wie bei Real (ehemals Walmart) die Autofahrer zum langsam fahren bewegen.

Hierzu teilt die Verwaltung mit, dass seit 1999 flächendeckend Tempo 30 – Zonen im Stadtgebiet eingeführt wurden. Entsprechend der Verwaltungsvorschriften zur StVO erfolgt die Beschilderung auch nur zu Beginn und Ende der Zone. Hinsichtlich der Geschwindigkeitsüberschreitung seien nur punktuelle Überwachungen möglich, die die Stadt nicht in eigener Verantwortung durchführt. Die Missachtung der Geschwindigkeitsbeschränkungen erfolge meist durch Anlieger selbst; Ortsfremde würden schon allein wegen fehlender Ortskenntnisse meist langsamer fahren. Bauliche Veränderungen können Verkehrsverstößen auch nicht entgegenwirken. Weiterhin haben Erfahrungen gezeigt, dass es etwa ein halbes bis dreiviertel Jahr dauern würde, ehe Veränderungen von Verkehrsströmen sichtbar würden, so dass eine weitere Abnahme des Durchfahrverkehrs zu erwarten sei.

Weiterhin wird aus dem Ortsrat angetragen, dass die Parkmöglichkeiten der BKK Mobil Oil unzureichend seien, so dass die Elderhorststraße oftmals völlig zugeparkt sei und die Anwohner keine Möglichkeit hätten ihre Autos vor der Tür zu parken. Auch das wilde Parken der Eltern im Waldweg, die ihre Kinder zu Kindergarten und Schule bringen, sei unzumutbar.

Hierzu teilt der Ortsbürgermeister mit, dass Polizei und Verwaltung sich dessen bewusst seien, dass das Parkverhalten der Eltern vor Schule und Kindergarten so nicht weiter akzeptiert werden könne.