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ALLRIS - Auszug

25.09.2008 - 7 Anfragen an die Verwaltung

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Wortprotokoll

 

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7.1

 

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kündigt einen schriftlichen Antrag an hinsichtlich eines umfangreichen Vorganges vom Nds. Städtetag zum Thema „Klimaschutz in Kommunen“. Sie möchte wissen, welche Maßnahmen die Verwaltung plant.

 

 

7.2

 

Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach dem Sachstand der Allerversandung im Bereich Boye.

 

Die Wasserschifffahrtsverwaltung hat mit know-how und Maschinen bei dem Ausbaggern der versandeten Bereiche geholfen. Der Aushub kann für die Stadt Celle fast kostenfrei einer neuen Verwendung zugeführt werden.

 

Es ist ein Gutachter beauftragt worden, die Ursachen der Versandung zu erforschen. Dies ist in Abstimmung mit der Wasserschifffahrtsverwaltung erfolgt. Erst wenn das Ergebnis des Gutachters vorliegt, wird man sich über die Aufteilung der Kosten einigen können. Nicht unerheblich ist die Hochwassersituation der Aller im Herbst und bis ins späte Frühjahr hinein gewesen. Möglicherweise wird der Altarm eine Abgrenzung zum Flussbett erfahren müssen.

 

 

7.3

 

Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach dem Erfolg der Maßnahmen, die anlässlich der Kanalgerüche ergriffen worden sind.

 

In der Burgstraße ist die Problematik der starken Gerüche durch die vorgenommenen Maßnahmen erfolgreich beseitigt worden.

 

Eine Dosierung von Pressluft in der Carstensstraße hat sich als zu kostenintensiv erwiesen. Hier wird zurzeit geprüft, welche Investitionen vorgenommen werden können, um auch  dieses Problem zu beheben.

 

 

7.4

 

Die SPD-Fraktion spricht das Feuchtbiotop an der Fuhse im Bereich Burgstraße an. Der Vertreter der AG Umwelt und Naturschutz erläutert hierzu, dass dieses Gebiet langsam zuwächst und dort die inzwischen zahlreichen Erlen viel Laub abwerfen. Außerdem werden von Anliegern Abfälle jeder Art dort eingebracht. Inzwischen zeigt sich in diesem Gebiet eine sehr starke Geruchsbelästigung. Insofern ist zu bedenken, ob eine Grundreinigung mit Ausbaggern des Tümpels und der Fällung einiger Bäume vorgenommen werden sollte.

 

Die Verwaltung regt an, dieses Thema im nächsten Ausschuss öffentliche Einrichtungen und Umwelt zu behandeln.

 

 

7.5

 

Der Vertreter des NABU bittet zu erläutern, was für ein Material/Granulat in den Pflanzringen der Bäume in der Innenstadt verwendet wird.

 

Es handelt sich dabei um ein spezielles Material/Granulat, welches relativ fest ist und überlaufen werden darf, jedoch bei kräftigen Regenfällen Wasser  durchsickern lässt. Damit hat sich die Situation der Bäume, die vorher eingepflastert waren, verbessert, zumal auch die Belüftungsringe saniert worden sind.

 

 

7.6

 

Die FDP-Fraktion möchte wissen, wie sich der Befall der Rosskastanien-Miniermotte auf den Bestand der Kastanien ausgewirkt hat.

 

Durch Aufstellen von Lockfallen konnte die Befallsituation verbessert werden. Erfreulicherweise hat die heimische Vogelwelt begonnen, die Rosskastanien-Miniermotte als Nahrungsquelle zu entdecken. Als geeignete Maßnahme bleibt nach wie vor, das Laub zu entfernen und als Restmüll zu entsorgen bzw. der professionellen Kompostierung (Biotonne) zuzuführen. Insgesamt ist der Baumbestand auch entlang des Osterdeiches nicht gefährdet.

 

 

 

 

Es wird den Einwohnerinnen und Einwohnern Gelegenheit gegeben, zu Tagesordnungspunkten der Sitzung Fragen an die Verwaltung und die Ausschussmitglieder zu richten.

 

Eine Bürgerin nutzt die Gelegenheit und überreicht dem Ausschuss etliche Kopien aus dem Reformhaus-Kurier vom April 2007 hinsichtlich der Gefährlichkeit der Beifuß-Ambrosie, die schon durch kleinste Pollenmengen Allergien auslösen kann.

 

Das Problem ist der Verwaltung bekannt. Dem Protokoll sind umfangreiche Fachinformationen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vom 08.08.2008 als Anlage beigefügt.

 

 

 

Ende des öffentlichen Teils:                                                        20:10 Uhr

 

Beginn des nichtöffentlichen Teils:                                          20:11 Uhr

 

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Anlagen