21.09.2023 - 6 Beschluss über die Erstellung eines energetisch...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Do., 21.09.2023
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 60 Sonderprojekte
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Die Verwaltung erläutert die Vorlage.
Auf Nachfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wie nun mit der kommunalen Wärmeplanung weiterverfahren werden solle, erläutert die Verwaltung, dass das Integrierte Energetische Quartierskonzept (IEQK) und die kommunale Wärmeplanung eng miteinander zu verzahnen seien. Man müsse sich bereits jetzt mit der energetischen Sanierung beschäftigen und könne nicht warten. Bei den nächsten notwendigen Schritten plane man daher sehr genau; zudem sei zukünftig nicht auszuschließen, dass man auch weitere Gebiete energetisch sanieren müsse.
Auf die Bedenken der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, bezüglich des Gebietszuschnittes bei der kommunalen Wärmeplanung, einer verfrühten Grenzfestlegung und in Folge dessen Hemmung einer möglichen späteren Förderung, entgegnet die Stadtbaurätin, dass die kommunale Wärmeplanung quartiersweise betrachtet werde. Außerdem seien die Quartiere dort kleinteiliger mit verschiedenen Typologien. Da es sich um einen Untersuchungsraum handele, ende das Wärmenetz dort nicht automatisch. Sofern sich die Quartiere ähneln, die Gebäudestruktur vergleichbar sei, wäre die Möglichkeit einer Ableitbarkeit gegeben.
Die SPD-Fraktion erkundigt sich, ob die Verallgemeinerungsfähigkeit des Konzeptes dadurch verringert werde, das potentiell ein wesentlicher Teil der Wärmeenergieerzeugung auf einen großen wärmeproduzierenden Betrieb im Gebiet zurückzuführen wäre.
Dies wurde seitens der Verwaltung verneint, da diese große Energiequelle als Ausnahme zu betrachten sei und die Infrastruktur eines Wärmenetzes auch aus verschiedenen, teilweise auch austauschbaren Quellen möglich ist. Aufgrund der unterschiedlichen Typologien in den Gebäudestrukturen könne man damit viele Bereiche im Stadtgebiet abbilden. Grundsätzlich handele es sich um einen Untersuchungsbereich, bei dem auch eine im Quartierskonzept final andere Abgrenzung vorgeschlagen werden könne. Da die kommunale Wärmeplanung eher abstrakt sei, bestehe im Anschluss die Möglichkeit auch eine Beratung vor Ort zu fördern.
Nach kurzer Aussprache gibt der Ausschuss einvernehmlich bei einer Enthaltung folgende Beschlussempfehlung:
Beschlussvorschlag:
Der Rat der Stadt Celle beschließt
- die Verwaltung wird beauftragt, die energetische Stadtsanierung im nördlichen Bereich Hehlentors und südlichen Bereich Vorwerks vorzubereiten und entsprechende Anträge bei der KfW einzureichen und
- ein integriertes energetisches Quartierskonzept für diesen Bereich zu erstellen
- die Abgrenzung des Untersuchungsbereichs für das integrierte energetische Quartierskonzept ergibt sich aus Anlage 1.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
5 MB
|
