Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Auszug

29.01.2025 - 4 Aktuelles aus der Digitalisierung

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Festersen berichtet über den aktuellen Stand der Digitalisierung (siehe an die Mitteilungsvorlage angefügte Präsentation). Herr Falkenhagen dankt ihr im Anschluss für den aufschlussreichen Vortrag.

 

Herr Falkenhagen erkundigt sich, wann die Digitalisierung auch für die Einwohner, Wirtschaftsunternehmen und sonstigen Verwaltungen sichtbar wird mit dem Hinweis, dass auf Bundesebene die Digitalisierung bis zum Jahr 2028 abgeschlossen sein soll. Frau Festersen antwortet, dass die Stadt Celle im Rahmen des OZG bereits relativ weit mit der Onlineanbindung sei. Dabei müsste aber auch zwingend die Qualität der Dienste im Auge behalten werden. So seien gewisse Wege noch nicht verpflichtend aufgestellt, wie z.B. die Art der Rückantwort. Es sei natürlich das Ziel möglichst viele EfA-Dienste anzubieten.

 

Herr Espe fragt, was die Beratung gekostet habe und was der Eigenanspruch der Stadt Celle in Bezug auf das Digitalisierungsziel sei. Frau Festersen berichtet, dass die Beratung über ein Projekt des Landes stattgefunden habe und dieses für die Stadt Celle kostenlos gewesen sei. Des Weiteren sei das Ziel, einen Nutzen durch die Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Mitarbeitenden zu erreichen. Bei jeder Einführung einer neuen digitalen Lösung oder auch einer Erweiterung bestehender Lösungen muss individuell geprüft werden, wie diese eingebunden werden könnte und welche Mehrwerte sich dadurch ergeben.

 

Herr Brammer erkundigt sich, wie die Weitergabe der digitalisierten Akten an Dritte, wie z.B. Anwälte, geplant sei. Frau Festersen erklärt, dass diese aktuell ausgedruckt werden müssten, aber ggf. später auch der digitale Austausch über Schnittstellen denkbar sei.

 

Herr Falkenhagen fragt, ob es die Gespräche mit dem Landkreis Celle auch für andere gemeinsame Digitalisierungsthemen außer dem Chatbot gäbe. Frau Festersen entgegnet, dass es insbesondere bei der Entwicklung eines gemeinsamen Bürgerportals im Rahmen des OZG bereits eine Zusammenarbeit gäbe. Des Weiteren bemängelt Herr Falkenhagen, dass es unter den Ausländerbehörden und auch dem Bundeskriminalamt keine digitale Kommunikation untereinander gäbe und dadurch die Antwortfristen sehr lang seien. Herr Brammer ergänzt dazu, dass der Austausch insbesondere auch durch datenschutzrechtliche Hürden erschwert werden würde.

 

Herr Falkenhagen erkundigt sich weiter, wie die Bereitschaft der Mitarbeitenden im Digitalisierungsprozess sei. Frau Festersen berichtet von einer überwiegenden positiven Resonanz. Durch begleitende Moderationen würde individuell auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingegangen. Herr Brammer führt dazu aus, dass es in der Regel bei solch einem Prozess immer erst einen Rückschlag gäbe bevor die ersten Vorteile ersichtlich seien.

 

Herr Falkenhagen fragt nach, in welcher Form der Ausschuss bzw. der Rat im Digitalisierungsprozess unterstützen könne. Frau Festersen antwortet, dass sie sich im Falle eines Bedarfs an die entsprechenden Gremien wenden würde. Darüber hinaus hofft sie weiterhin auf einen guten Austausch und eine offene Kommunikation.