Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Auszug

06.02.2025 - 5 Campingplatz Silbersee – Badebetrieb Saison 202...

Reduzieren

Wortprotokoll

Die Verwaltung erläutert ausführlich den bisherigen Verfahrensgang und die dazu erstellte Verwaltungsvorlage. Der in Rede stehende Bauzaun sei erforderlich, um den Badesee aus Sicherheitsaspekten von den Wohnbereichen zu trennen. Die Personalkosten fielen für Mitarbeitende der Stadtwerke sowie für Badeaufsichten des DLRG an. Die Stadt hätte es unterm Strich nicht günstiger organisieren können. Weiterhin sind Kosten für die Anmietung von Wasch- und WC-Containern angefallen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Einnahmen und Ausgaben, die durch die Dauercamper generiert werden, nicht in die Kalkulation des Badebetriebes mit einfließen würden. Zudem sei im Jahr 2024 kein übermäßiger Badebetrieb gewesen, so dass nur geringe Einnahmen erzielt worden sind. Die Stadtwerke würden auch im Jahr 2025 den Badebetrieb wieder organisieren, jedoch müsse der Rat der Stadt Celle nunmehr entscheiden, ob er die erforderlichen Mittel dafür bereitstellen will.

 

Ortsratsmitglied Hagedorn führt aus, dass die in der Vorlage genannten Summen nicht nachvollziehbar seien; sie wünsche sich hier mehr Kostentransparenz. Zudem müssten die Einnahmen der Dauercamper in die Kalkulation miteinfließen, diese dürfe man nicht isoliert betrachten. Weiterhin habe in den Sommerferien kein Badebetrieb stattgefunden; dies sei sehr bedauerlich gewesen. Der Badebetrieb sei auch nicht attraktiv gestaltet worden; ggf. könne über einen Bistro-Wagen ein Angebot an Snacks und Getränken bereitgestellt werden. Die Bevölkerung hätte auch besser informiert werden müssen, wann der Badesee geöffnet hat; dies sei schlecht kommuniziert worden.

 

Ortsratsmitglied Wolckenhaar erklärt ebenfalls, dass die Einnahmen der Dauercamper in die Kalkulation miteinfließen müssten; man dürfe das Vorhaben nicht schlecht rechnen. Die Verwaltung gibt dazu an, dass dann konsequenterweise auch die Ausgaben, die für die Dauercamper anfallen, miteinfließen müssten; sonst ergeben es keinen Sinn.

 

Ortsratsmitglied Zink berichtet, dass es an den Wochenenden nur eingeschränkte Öffnungszeiten gegeben habe. Insgesamt sei der Badebetrieb schlecht beworben worden, sonst hätten sicherlich noch mehr Besucher dieses Angebot genutzt. Weiterhin gebe es viele Altlasten und Investitionsstau auf dem Gelände (u. a. beim Wassernetz und bei den Gebäuden); hier hätte die Stadt früher investieren müssen. Der Silbersee habe ein großes Einzugsgebiet und grds. seien alle Bäder defizitär, so dass sie subventioniert werden müssen. Deshalb sei es sinnvoll, den Badebetrieb für 2025 fortzusetzen und die notwendigen Mittel dafür bereitzustellen. Ortsratsmitglied Wolckenhaar empfiehlt ebenfalls die Fortführung des Badebetriebes; ansonsten werde es einem potentiellen Nachfolger sehr schwer gemacht, den Re-Start zu gestalten.

 

Ortsbürgermeisterin Fiß trägt vor, dass sie mit den von der Verwaltung aufgeführten Zahlen recht wenig anfangen könne. Die von den Vorrednern genannten Problempunkte, die nicht gut gelaufen seien und die es zu verbessern gelte, könne sie nur bestätigen. Auch sie plädiert für eine Fortsetzung des Badebetriebes in 2025, da der Silbersee ein wichtiges Naherholungsgebiet für diesen Ortsteil und auch für viele angrenzende Ortschaften sei.

 

Im Nachgang zur Sitzung teilt die Verwaltung mit, dass der Bauzaun eine Länge von rd. 710 m hat.

 

In der Zeit von 18:20 bis 18:30 Uhr wird die Sitzung für Bürgerfragen unterbrochen.

 

Reduzieren

Danach empfiehlt der Ortsrat Vorwerk dem Rat der Stadt Celle einstimmig wie folgt zu entscheiden:

 

  1.       Der Campingplatz Silbersee soll als Naherholungsgebiet erhalten bleiben.

 

  1.       Der Badebetrieb auf dem Campingplatz Silbersee soll auch im Jahr 2025 aufrechterhalten werden.

 

  1.       Die bisherigen Öffnungszeiten sollen ausgeweitet werden (u. a. soll abends länger geöffnet bleiben).

 

  1.       Der Badebetrieb auf dem Campingplatz Silbersee soll im Jahr 2025 besser beworben werden, um mehr Badegäste auf das vorhandene Angebot aufmerksam zu machen.
Reduzieren

Anlagen zur Vorlage