13.03.2025 - 4 113. Änderung des Flächennutzungsplans der Stad...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Do., 13.03.2025
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 63.3 Stadtplanung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Der Ausschussvorsitzende begrüßt die anwesenden Gäste Frau Stünkel und Herrn Tischendorf von der Firma Enerpark sowie Frau Oldorp von der Firma Elbberg ParkGmbB. Im Anschluss teilt der Ausschussvorsitzende mit, dass die Tagesordnungspunkte 4 und 5 zusammen behandelt werden und übergibt das Wort an die Gäste.
Frau Stünkel erläutert die Vorlage.
Die Stadtbaurätin erläutert auf Nachfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass es sich bei dieser Beschlussvorlage zunächst um einen Entwurf handele und nicht um das Verfahrensende. Hinweise in den Stellungnahmen spielen manchmal keine Rolle für den Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan selbst, werden dann allerdings später bei einer Baugenehmigung relevant.
Frau Ohldorp teilt auf Nachfrage mit, dass sich der Kampfmittelverdacht bestätigt habe. Vor Baubeginn werde die Fläche durch eine Fachfirma auf Kampfmittel sondiert und bei Verdacht geräumt.
Herr Tischendorf erklärte auf Nachfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass es in Bezug auf den Wildtierkorridor ein Orientierungspapier zur verträglichen Planung gebe, nach
welchem der Korridor mindestens 20 Meter breit sein solle. In dieser Abwägungssache wurden 30 Meter als ausreichend gewertet, zumal laut Aussage des örtlichen Jäger dort kaum Wildwechsel stattfände.
Die FDP-Fraktion erkundigt sich, ob es durch die Einführung des Wildtierkorridors zu einer Änderung in der Anzahl der Module käme. Frau Ohldorp erklärt, dass der Grundabstand von 2,50 Meter erhalten bliebe. Die Nettofläche der Modulleistung werde etwas geringer, da sich die Gesamtanzahl der Module etwas verringere.
Die Fraktion DIE UNABHÄNGIGEN fragt nach, ob die Möglichkeit bestehe den Wildtierkorridor aufzuweichen, da es sich um einen Urwechsel handele. Frau Ohldorp führt aus, dass man dies mit einen Trichter umsetzen könne.
Der Ausschuss gibt einstimmig bei 9 Ja-Stimmen folgende Beschlussempfehlung:
Beschlussvorschlag:
Dem Entwurf der 113. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Celle „Sonderbaufläche Photovoltaik Scheuen – östlich Hermannsburger Weg“ sowie der zugehörigen Begründung wird zugestimmt und die Beteiligung der Öffentlichkeit mit Veröffentlichung im Internet gem. § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen.
Anlagen zur Vorlage
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502,8 kB
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398,3 kB
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