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ALLRIS - Auszug

19.11.2025 - 8 Schutz von Kultur im Krisenfall

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Wortprotokoll

Herr Falkenhagen erläutert, dass man sich anhand der derzeitigen globalen Situation in vielen Bereichen Gedanken mache, wie man akute Krisenlagen überstehe. Solche Überlegungen seien jedoch für den Bereich Kultur bisher noch nicht wirklich angestellt worden, bis das

Thema nun vom Deutschen Städtetag aufgegriffen wurde. In Folge dessen habe man sich das Depot des Bomann-Museums angeschaut und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Schutz von Kulturgegenständen im Krisenfall kaum zu gewährleisten sei. Man müsse derzeit darauf hoffen, dass die Gegenstände Krisensituationen unbeschadet überstehen würden.

 

Frau Mrotzek führt aus, dass man sich auch in der Stadtverwaltung über einen solchen Fall Gedanken gemacht habe, zum Beispiel für den Fall eines Blackouts oder eine Hochwassers. Grundsätzlich bleibe das Thema jedoch schwierig, da unter anderem auch nicht klar sei, ob es effektiver sei, die Kulturgegenstände im Krisenfall noch zu transportieren oder diese im Depot zu belassen.

 

Herr Daberkow ergänzt die Ausführungen von Herrn Falkenhagen dahingehend, dass die Schere zwischen dem Wunsch und dem Machbaren stark auseinander gehe. Man könne derzeit nicht alle möglichen Szenarien durchplanen. Man habe sich aber nun zumindest dazu entschieden eine Notfallbox anzuschaffen. Mit dem darin enthaltenen Material sollen Objekte dann, zum Beispiel im Brandfall, unkompliziert und schnell gesichert werden können. Doch auch Herr Daberkow betont noch einmal, dass man derzeit noch darauf hoffen müsse, dass keine konkrete Krisensituation eintrete.

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