Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Auszug

11.11.2025 - 6.1 Antrag Die Linke "Haushalt 2026/27 - Konzept fü...

Reduzieren

Wortprotokoll

Ratsherr Ohl stellt den Antrag, das Konzept für ein Jugend-Café mit in den Haushalt 2026/27 aufzunehmen. Er stehe im engen Kontakt mit Jugendlichen. Gleichzeitig stellt er  sich die Frage, ob dieser Antrag relevant für das kommende Haushaltsjahr wäre oder ob die Überlegung den Antrag in die nächste Jugendkonferenz mitzunehmen, geeigneter sei.

 

Der Abteilungsleiter Jugendarbeit, Herr Kleber, bestätigt, dass das Thema nicht neu sei. Dafür müsste sich eine geeignete Immobile finden lassen, die wegen möglicher Lärmentwicklung fern von Wohnbebauung sein sollte, aber auch in der Innenstadt. Die Einrichtung eines Jugend-Cafés respektive eines Jugendtreffs darf nicht konsumorientiert ausgelegt sein. Speisen und Getränke müssen mitgebracht werden dürfen. Gespräche hat es dazu Anfang des Jahres 2025 mit Vertretern und Schülern des Ernestinums gegeben. Es wurden Hürden  bei der Durchführung  des Projektes identifiziert. Jugendliche wollen Selbstbestimmung. Herr Kleber verweist darauf, das noch Klärung für verschieden Aspekte nötig wären, wie z.B. Hygienevorschriften. Wie verhält es sich versicherungstechnisch? Diese Themen müssten noch bedacht werden. Außerdem verweist der Abteilungsleiter auf die nächste Jugendkonferenz.

 

Ausschussvorsitzende Frau Thomsen bestätigt, dass diese Thema in der nächsten Jugendkonferenz aufzugreifen sei.

 

Herr Zobel schließt sich der Äußerung von Frau Thomsen an und appelliert an Herrn Kleber alle Möglichkeiten auszuloten, da er auch den Bedarf an einem Jugend Café wahrnehme und gleichzeitig auch sehe, dass die Interessen der Jugendlichen sehr unterschiedlich sein können. In seinen Überlegungen führt er an, ob es Aufgabe der Stadt wäre oder evtl. auch die CD- Kaserne als Antragstelle möglich sei.

 

Ratsherr Falkenhagen stellt die Frage, ob die CD Kaserne als Träger fungieren könne.

 

Herr Kleber antwortet, dass es noch keine Gespräche mit der CD Kaserne gegeben hätte und verweist nochmal darauf hin , dass Jugendliche viel Wert darauf legen würden, selbstbestimmt handeln zu dürfen.

 

Dezernent Herr Stottmeier erklärt, dass der gestellte Antrag nicht neu in den Überlegungen sei, aber es nicht realistisch wäre, ihn in den Haushalt 2026/2027 aufnehmen zu wollen.

 

Ratsherr Ohl schlägt vor, dass das Projekt  in der Sitzung des Rates am 3.12.25 thematisiert werden könne und zieht den Antrag zurück.

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage