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ALLRIS - Auszug

05.11.2025 - 7.1 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Haus...

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Wortprotokoll

 

Die Stadtbaurätin führt aus, dass für eine genaue Eruierung des vorhandenen Potentials der Tiefengeothermie im Celler Stadtgebiet eine detailliierte Analyse dieses Potentials erforderlich ist. Die kommunale Wärmeplanung kann diese detaillierte Betrachtungsweise aufgrund der Größe des Untersuchungsgebiets nicht einbringen. Eine detaillierte, unter Umständen auch seismische Analyse des vorhandenen Potentials an Geothermie durch die Kommune ist jedoch keine originäre Aufgabe einer Kommune und leitet sich auch nicht aus der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung ab. Die Erstellung einer Detailanalyse ist mit hohen Kosten verbunden, wobei das Risiko besteht, dass die gewerblichen Investoren bereits eigene Detailanalysen durchführen und die Stadt Celle eine unnötige Analyse ohne Erkenntnisgewinn durchführt, deren Ergebnisse und Kosten nach Abschluss der Arbeiten nicht weiter geteilt werden können.

 

Herr Dr. Huber ergänzt, dass die Firma Baker Hughes sich für das Celler Stadtgebiet die alleinige Erlaubnis für Erkundungsbohrungen in dem Bereich Tiefengeothermie eingeholt hat, sodass ohne die ausdrückliche Zustimmung seitens Baker Hughes für die Durchführung einer Erkundungsbohrung keine sinnvolle Detailanalyse durchgeführt werden könne.

 

Herr Rischbieter antwortet. Dass es nicht Aufgabe einer Kommune ist, sich in einen Wettbewerb zu gewerblichen Interessenten bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung zu begeben, sondern etwaige Detailanalysen durch die Veröffentlichung der kommunalen Wärmeplanung als Datengrundlage einer Detailanalyse für verschiedene Energieträger zu unterstützen.

 

Frau Thomson wendet ein, dass mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung die Bestandsanalyse abgeschlossen wurde. Der eingereichte Antrag dient dazu schnell in die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung zu gelangen und das vorhandene hohe Potential der Tiefengeothermie in der Wärmeversorgung zu untersuchen.

Die Verwaltung führt aus, dass die kommunale Wärmeplanung sich in der finalen Korrekturphase befindet, da sowohl in dem Abschlussbericht wie auch in dem digitalen Zwilling noch Fehler festgestellt wurden.

Die kommunale Wärmeplanung beinhaltet auch die Erstellung von detaillierten Analysen als Ausgangslage für potentielle Investoren. Diese finden sich in einem Maßnahmenkatalog, der 5 Maßnahmen beinhaltet, die innerhalb der kommenden 5 Jahren umzusetzen sind.

Die Veröffentlichung des Abschlussberichts der kommunalen Wärmeplanung sowie des entsprechenden digitalen Zwillings soll so schnell wie möglich erfolgen.

 

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Anlagen zur Vorlage