12.03.2026 - 5 Antrag der Gruppe Zukunft Celle "Neuer Standort...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Do., 12.03.2026
- Status:
- gemischt (Protokoll freigegeben)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kultur
- Ziele:
- Schärfung des kulturellen Profils; Profilbildung und Weiterentwicklung im Städtetourismus und Stadtmarketing
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Mrotzek erläuterte die Planungen der Verwaltung, wonach das Thaer-Denkmal zunächst an den alten Standort am Albrecht-Thaer-Platz zurück soll, da dort bereits ein Fundament vorhanden sei. Es soll aber nach Umgestaltung der Trift-Anlagen dort einen neuen Standort erhalten. Der Schlosspark komme als Standort nicht in Frage, da er zum einen ein Naturdenkmal sei und zum anderen dort die Gefahr der Beschädigung des Denkmals bestünde. Frau Thomsen merkte an, dass die Pläne der Verwaltung nicht vorgestellt worden seien und dass das Denkmal am alten Standort wieder der Zerstörung durch Abgase ausgesetzt sei. Sie fragte, warum „Thaer“ nicht in den Schlosspark könne. Herr Flau erwiderte, dass das Denkmal wegen Beschädigung und wegen Gestaltung des Schlossparks versetzt worden sei. Die Triftanlage sei auch ein öffentlicher Park, in dem der „Thaer“ gut wirken würde. Frau Mrotzek ergänzte, dass „der Thaer“ auch nicht in den Französischen Garten könne, da dieser ebenfalls ein Naturdenkmal sei und die Gefahr der Beschädigung dort auch gegeben wäre. Es gibt noch keine konkreten Pläne für den Beginn der Baumaßnahmen in den Triftanlagen. Frau Schult fragte, warum das Denkmal erst auf den Thaerplatz komme und dann in die Triftanlagen umziehe. Frau Mrotzek erklärte, dass vor einem Umzug des Denkmals in die Trift nicht nur eine Baugenehmigung gebraucht würde, sondern auch der genaue Standort festgelegt sein müsse. Frau Schult merkte an, dass die Albrecht-Thaer-Gesellschaft in einem Brief eine Wiederaufstellung des Denkmals im Schlosspark bevorzuge. Herr Falkenhagen meinte, dass ein Ziergitter zum Schutz des Denkmals zeittypisch gewesen wäre. Die Umwelteinflüsse am Albrecht-Thaer-Platz seien für das Marmordenkmal schädlich. Das Kriegerdenkmal im Schlosspark sei ein Fremdkörper, aber nicht das Thaer-Denkmal. Herr Rosenbaum fasste zusammen, dass man das Denkmal nicht weiter den schädlichen Umwelteinflüssen aussetzen und vor Vandalismus schützen wolle, die Parkanlagen als Naturdenkmäler nur bedingt in Frage kämen, das Denkmal aber durch einen Standort mit Publikumsverkehr gewürdigt werden soll. Er schlägt deshalb einen Standort in den Dammaschwiesen in der Nähe von Thaers ehemaligem Wohnhaus vor. Hier wäre die direkte Verbindung zu Thaer gegeben. Außerdem sei Thaers Garten stark frequentiert durch Einheimische und Touristen. Frau Thomsen schlägt einen Änderungsantrag vor. Der endgültige Standort solle erst zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden. Dann wäre genügend Zeit, dass die Stadt auch ihre Planungen vorstellen könne. Herr Jochim führte aus, dass das Thaer-Denkmal aus bautechnischen Gründen erst einmal wieder am Albrecht-Thaer-Platz aufgestellt und erst nach Umgestaltung der Triftanlagen erneut über einen Standort gesprochen werden soll. Er schlug außerdem zwei weitere Standort-Alternativen vor: eine Aufstellung vor der Thaer-Schule oder vor der Stadtbibliothek.
Der Änderungsantrag lautet, dass in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses keine Festlegung auf einen endgültigen Standort erfolgen und es eine neue Beschlussvorlage geben soll.
Dies wird bei einer Gegenstimme angenommen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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712,5 kB
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(wie Dokument)
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754,5 kB
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