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ALLRIS - Auszug

15.11.2012 - 4 Weiteres Vorgehen i. S. Dokumentationsstätte

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Wortprotokoll

Die Verwaltung erklärt,  dass sie eine 100%ige Förderung der Dokumentationsstätte mit Fremdmitteln für nahezu ausgeschlossen halte. Dennoch habe sie den Auftrag der Politik erfüllt und 19 Förderanträge bei landes- und bundesweit agierenden Stiftungen gestellt. 14 Stiftungen hätten geantwortet, davon 10 mit einer negativen Rückmeldung, zweirden evtl. einen Teilaspekt fördern, zwei weitere Stiftungen benötigen zunächst dezidierte Informationen über Trägerschaft, Finanzierungsplan, Zeitrahmen bzw. möchten anhand eines kompletten Antrags entscheiden.

Ferner verdeutlicht die Verwaltung anhand der Anlagen 2 und 3 der Vorlage BV/0403/12, wie viel Fremdmittel bereits in den Jahren 2006 bis 2012 zur rderung von Celler Kulturprojekten verwaltungsseitig eingeworben wurden. Sie gehe davon aus, dass die Dokumentationsstätte nicht ohne eigene Mittel zu realisieren sei.

Die Fraktionndnis 90/Die Grünen dankt der Verwaltung für die Aufstellung und die eingeworbenen Fremdmittel zur Förderung der Celler Kultur. Sie bedauert, dass sie als Antragstellerin einsehen müsse, dass das Projekt aufgrund der preren Haushaltslage nicht auf den Weg gebracht werden könne. Sie plädiert dafür, den Baustein „Oral History“ zu retten und hofft, dass dieser Teilaspekt durch die Förderung Dritter realisiert werden könne.

Die SPD-Fraktion vermutet, dass keine Mittel für das Projekt in den defizitären Haushalt eingestellt werden können. Sie hält die Realisierung von Teilaspekten für schwierig. Während von einem beratenden Mitglied vorgeschlagen wird, die Celler Gymnasien für eine Zeitzeugenbefragung zu gewinnen, warnen zwei weitere beratende Mitglieder vor einer Befragung ohne historische und sozialwissenschaftliche Vorbereitung. Sonst seien zu beliebige und emotional überfordernde Antworten zu erwarten. Vielleicht ließe sich über eine Lehrerfortbildung und nach Rückkoppelung mit der Stiftung Nieders. Gedenkstätten etwas realisieren. Die CDU-Fraktion betont, dass sie hinter dem Konzept zur Einrichtung einer Dokumentationsstätte stehe, zunächst aber alle Antworten der Sponsoren abwarten wolle. Sie halte eine seriös wissenschaftlich strukturierte Begleitung für erforderlich.

Nach eigehender Beratung empfiehlt der KA einstimmig dem VA, die Beschlussfassung auszusetzen, bis sämtliche Rückmeldungen der angeschriebenen Stiftungen vorliegen.

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Anlagen zur Vorlage