17.04.2013 - 5 Demografischer Wandel;Maßnahmeplanung zu den w...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Mi., 17.04.2013
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Vorzimmer FB 2
Wortprotokoll
Die Verwaltung erläutert, dass von den vier städtischen Leuchtturmprojekten die dem demografischen Wandel entgegenwirken sollen, eins aus dem Fachbereich Kultur stamme. Sie erläutert, dass die Kultur zusammen mit der Bildung, der Wirtschaft und der sozialen Infrastruktur laut Empfehlung der KGSt zu den wichtigen Bereichen zähle, die konstruktiv den demografischen Wandel meistern sollen. Das Konzept sehe zunächst nur einen Rahmen vor, der mit Leben ausgefüllt werden müsste. Deshalb seien noch keine Haushaltsmittel eingestellt worden. Mit allen Beteiligten sei zu prüfen, inwieweit in der Verwaltung die unterbreiteten Vorschläge mit den vorhandenen Mitteln umgesetzt werden können, um dann in einer der nächsten Sitzungen ein Feinkonzept vorstellen zu können. Die Verwaltung erbitte daher für folgende drei Maßnahmen des Leuchtturmprojekts zum demografischen Wandel den Auftrag:
1. Bestandsaufnahme aller Angebote der Celler Kulturinstitutionen und der freien Kulturträger unter den drei Aspekten
- Generationsgerechtigkeit,
- Migration,
- Kulturelle Bildung und Kreativitätsförderung
2. Einrichtung eines Netzwerkes Kultur durch den FB Kultur zur Verfolgung der drei oben genannten Aspekte durch Erfahrungsaustausch Abstimmung von Angeboten gemeinsames Marketing gemeinsames bei der Akquise
3. Auslobung eines Förderpreises an diejenige kulturelle Einrichtung innerhalb Celles, die sich um intergenerationelle bzw. integrative Kulturarbeit und / oder kulturelle Bildung und Kreativitätsförderung besonders verdient gemacht hat. Die Verwaltung räumt ein, dass Punkt 3 zurzeit aufgrund des HSK relativ schwierig zu realisieren sein würde.
Die Ausschussvorsitzende konstatiert, dass die Vorlagen bestätigen, dass Kulturarbeit nicht nur das Sahnehäubchen, sondern dringend notwendig sei und verweist dabei auf die Studien zur Umwegrentabilität. Kulturarbeit sei ein integrativer und wichtiger Faktor für das Gemeinwohl. Sie attestiert der Celler Kultur einen guten Stand. Sie hege daher keinerlei Befürchtungen, dass es zu negativen Ergebnissen komme. Die Verwaltung erwidert, dass in den nächsten Wochen ein breit angelegter Diskurs zu führen sei und alle Diskussionsstränge bis zur Sommerpause zusammengeführt würden. Auf Nachfrage von Ratsfrau Knabe erwidert die Verwaltung, dass die CD-Kaserne nicht in die Zuständigkeit des FB Kultur falle, die mit ihren vielfältigen Angeboten in die Bestandsaufnahme und in das Netzwerk Kultur einfließen werde. Die Ausschussvorsitzende erklärt für die SPD-Fraktion, dass sie Punkt 1. und 2. des Beschlussvorschlags sehr unterstützen würde und Punkt 3. zu vernachlässigen sei. Sobald der Gesamtüberblick gegeben sei, könne dann für den Kulturbereich finanziell gewichtet werden. Diesem Votum stimmen die Ausschussmitglieder einhellig zu.
