15.09.2015 - 4 Essen für unsere Kinder: Lecker- Gesund - Gut?...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Di., 15.09.2015
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB 4 Bildung, Jugend und Soziales
Wortprotokoll
Aus Sicht der Verwaltung ist es sinnvoll im Rahmen der Qualitätssicherung in regelmäßigen Abständen eine Befragung zu wiederholen. Insbesondere die Frage, warum Kinder nicht am Essen teilnehmen, sollte untersucht werden (Negativbefragung).
Die Vertreterin der SPD-Fraktion erläutert zum Hintergrund des vorliegenden Antrags, dass eine unterschwellige Unzufriedenheit in der Elternschaft bestehe. Die Kost in den Schulen sei im Allgemeinen zu fleischlastig. Eine regionale Frischkost wäre wünschenswert. Es sollte in jedem Fall eine Negativbefragung durchgeführt werden. Die Eltern sollten die Möglichkeit erhalten eigene Anmerkungen und Vorschläge zu machen. Es stelle sich die Frage, welche anderen Möglichkeiten bestehen und wie viel ein eigener Küchenbetrieb kosten würde.
Die Vertreterin der Lehrer berichtet, dass an der Grundschule Heese-Süd nach wie vor das Essen von der Lobetalarbeit geliefert werde und die Schule zufrieden sei. Zweimal im Jahr können sich die Kinder eine Woche lang ihr Wunschessen bestellen.
Die GS Bruchhagen bezieht seit dem Jahr 2008 das Mittagessen vom Sophienstift und ist sehr zufrieden. Man sei im ständigen Dialog mit dem Sophienstift. Die Relation von bezahlbarem und gesundem Essen stimme.
Die Vertreterin der Eltern informiert darüber, dass das Mittagessen kein Thema im Stadtelternrat sei. Auch an der GS Wietzenbruch sei man mit dem Essen zufrieden und habe bisher keinen Wechsel vollzogen. Bereits häufiger habe man darüber nachgedacht, aber weniger wegen Qualitätsmängeln, sondern um die Geschmacksrichtung zu verändern.
Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass durch die Einhaltung des vorliegenden Liefervertrags für das Mittagessen die Qualität des Mittagessens in den Schulen gewährleistet sei. Im Moment liege die Auswahl der Lieferanten bei den Schulen und die hätten auch von der Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln, bereits Gebrauch gemacht. Eine eigene Produktionsküche kann aufgrund der geringen Anzahl von Portionen nicht zu wirtschaftlich vertretbaren Preisen Essen herstellen. Es stelle sich die Frage, wohin der Antrag führen solle. Die CDU-Fraktion schlage daher vor, den Antrag als erledigt zu betrachten.
Die SPD-Fraktion widerspricht und regt alternativ an, eine verwaltungsseitige Abfrage bei den Grundschulen zu machen. Es solle auch geklärt werden, ob die Qualitätsanforderungen aus dem Liefervertrag eingehalten werden.
Die Verwaltung schlägt vor, zu den wesentlichen Punkten die Schulleitungen und Schulvorstände zu befragen und über die Ergebnisse im Ausschuss zu berichten.
Folgende Fragen sollen gestellt werden:
- Werden die Qualitätsanforderungen aus dem Liefervertrag eingehalten?
- Wie hoch ist der Anteil der Kinder, die regelmäßig am Essen teilnehmen?
- Aus welchen Gründen nehmen die Kinder nicht am Essen teil?
- Wurde bereits der Caterer gewechselt? Wenn ja, wie oft?
- Wie viel Zeit steht den Kindern zum Essen zur Verfügung?
- Essen an ihrer Schule auch Lehrer mit? Wenn ja, wie viele?
Die Ausschussmitglieder verständigen sich auf das von der Verwaltung vorgeschlagene Verfahren. Die CDU-Fraktion zieht ihren Antrag zurück. Die Fragen werden ggf. von der Verwaltung noch überarbeitet.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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