15.09.2015 - 5 Etablierung von StadtteilmütternAntrag Nr. 43/2...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Datum:
- Di., 15.09.2015
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB 4 Bildung, Jugend und Soziales
- Ziele:
- Sicherung und Schaffung von eigenen kommunalen Strukturen für lebenslanges Lernen
Wortprotokoll
Die Verwaltung bewertet die Chancen eines solchen niedrigschwelligen Angebots positiv und hält auch die Etablierung bei den Stadtteilmanagements für sinnvoll.
Die Gleichstellungsbeauftragte spricht sich für das Projekt aus, lobt die interkulturellen Aspekte und sieht das Projekt auch als Maßnahme der Frauenförderung. Dies könne einen Ansatz bieten durch die Fortbildung von Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Berücksichtigung von Männern werde selbstverständlich mitgedacht.
Die CDU-Fraktion fragt nach, ob dieses Angebot durch die Stadtteilmanagements leistbar sei. Eine Überfrachtung des Projekts durch Gleichstellungs- und Arbeitsmarktaspekte sollte vermieden werden. Es stelle sich außerdem die Frage der Kosten. Bei den in der Beschlussvorlage genannten 20 € pro Stunde als Entgelt für die Familiencoaches handele sich offensichtlich nicht um eine Aufwandsentschädigung. Man müsse sich fragen, ob es angesichts der Flüchtlingssituation der richtige Zeitpunkt für diese freiwillige Leistung sei. Hierüber müsse ggf. im Rahmen der Haushaltsberatungen noch gesprochen werden.
Die Verwaltung bestätigt, dass es lediglich darum gehe Eltern durch ein Fortbildungsangebot für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu befähigen. In den 3 Bereichen mit Stadtteilmanagement sei Personal aus sozialen Berufen vorhanden, dass diese Arbeit leisten könne.
Frau Fischer berichtet von sehr guten Erfahrungen mit einem vergleichbaren Projekt in Hannover. Auch Väter werden hiervon angesprochen.
Die Vertreterin der Die Unabhängigen berichtet von guten Erfahrungen mit den Stadtteilmüttern in Vorwerk, die auch den Flüchtlingsfamilien helfen. Im Hinblick auf die Integration der Migranten sei es genau der richtige Zeitpunkt für das Projekt. Dem stimmt die SPD-Fraktion zu.
Nach dem Hinweis der Verwaltung, dass für die Auslotung der Möglichkeiten gemäß Beschlussvorschlag noch keine Kosten entstünden, besteht im Ausschuss Einvernehmen, von der Verwaltung zunächst die Machbarkeit der Maßnahme prüfen zu lassen und dann mit konkreten Kosten erneut in die Ausschussberatung einzubringen.
Um 19:15 Uhr übernimmt Frau Marks ab dem Tagesordnungspunkt 6 wieder den Ausschussvorsitz
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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430,5 kB
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